June 30 2016 Orlando Florida U S Locals look around at the Memorial at the Pulse Nightclub on

Behandlung für Verletzte gratis

Die erlassenen Kosten belaufen sich auf über 5 Millionen Dollar

Die Stadt Orlando müsse nach dem Massaker zusammenhalten, sagte David Strong, der Vorstandsvorsitzende von Orlando Health, dem Netzwerk medizinischer Einrichtungen. Damit begründete er die Entscheidung,  den Überlebenden,  die im Krankenhaus behandelt werden mussten, keine Rechnung zu stellen. „Die Schießerei war eine furchtbare Tragödie für die Opfer, ihre Familien und unsere gesamte Community“, so Strong. Die Gesamtsumme beläuft sich auf mindestens 5,5 Millionen Dollar. (Auch kleine sehr berührende Gesten gab es nach dem Massaker – MÄNNER-Archiv)

Bei dem Massaker im „Pulse“ am 12. Juni waren 49 Menschen getötet worden – weitere 53 Besucher des Nachtclubs wurden verletzt. Sie lagen mit teilweise schwersten Verletzungen und psychischen Traumata im Krankenhaus. Die finanziellen Belastungen für den einzelnen wären teils immens gewesen. In den USA gibt es nach wie vor keine flächendeckende Krankenversicherung. (Angel wurde beim Massaker verletzt und lernt nun wieder zu laufen – MÄNNER-Archiv.)

Rund 8 Millionen Dollar Spenden

Eine Kampagne auf der Crowdfunding-Webseite Go Fund Me hatte sich bereits im Juni dieses Problems angenommen. Die Spendenaktion wurde kurz nach dem Massaker ins Leben gerufen. Sie hatte das Ziel, sowohl die Angehörigen von Verstorbenen wie auch die Menschen, die im Club verletzt wurden, finanziell zu unterstützen. Und sie ist ein Beweis dafür, dass die Community eine gemeinsame Sprache spricht, wenn es darauf ankommt: Rund 8 Millionen Dollar, also umgerechnet etwa 7,2 Millionen Euro sind bereits bei der Aktion zusammengekommen.  120.000 Menschen haben sich bislang beteiligt. Die Spenden gehen an die Organisation Equality Florida, welche wiederum mit der Stadt Orlando und anderen Partnern zusammenarbeitet.

Titelbild: Imago


2 Kommentare

  1. Kai Tonath

    Danke an die privaten Eigentümer der Kliniken! Für die, die das System nicht kennen: Es geht nicht zu lasten von irgendwelchen Anonymen Steuerzahlern oder Beitragszahlern – Die Kosten haben Privatpersonen, denen die Kliniken gehören übernommen!


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