Robin-Williams-Boulevard

Robin Williams: Schwule Abschiedsrolle

Am 11. August 2014 nahm sich der Schauspieler das Leben

Heute ist es zwei Jahre ist es her, dass Robin Williams sich das Leben nahm. Vier unveröffentlichte Filme hatte er seinen Fans damals hinterlassen, und von denen erschien – nach den DVD-Premieren „The Angriest Man in Brooklyn“ und „A Merry Friggin’ Christmas“ sowie „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ – sein endgültig letzter im Februar auf DVD: „Boulevard”.

Die Zurückhaltung, mit der Williams die Traurigkeit dieser Existenz zum Leben erweckt, geht nicht zuletzt angesichts seines eigenen Schicksals zu Herzen

Seine Premiere hatte das Drama, in dem Williams einen 60-jährigen Bankangestellten spielt, der eines nachts einen jungen Mann kennenlernt und unerwartet mehr als bloß väterliche Gefühle empfindet, bereits einige Monate vor dem Tod des Schauspielers und Komikers beim Tribeca Film Festival gefeiert. An seiner Seite spielen u. a. Serien-Star Bob Odenkirk („Better Call Saul”, „Breaking Bad”) und Kathy Baker („Saving Mr. Banks”)

Robin Williams schwul

”Herzzerreißend”, fand ihn die Washington Post, die Süddeutsche Zeitung schrieb: ”Williams zeigt einmal mehr, dass ihm auch die ernsten Rollen liegen. Eine ruhige Rolle, aber ein umso größeres und aufwühlendes Erbe des Schauspielers” und auch MÄNNER schwärmte: „Die Zurückhaltung, mit der Williams die Traurigkeit dieser Existenz zum Leben erweckt, geht nicht zuletzt angesichts seines eigenen Schicksals zu Herzen.”

Nicht die erste schwule Rolle für Williams

Für Williams war „Boulevard“ beileibe nicht seine erste schwule Rolle. „The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel“ mag 1996 alles andere als klischeefrei gewesen sein, ist aber bis heute trotzdem unvergessen.

Robin Williams schwul

Foto: „Birdcage”, mit Nathan Lane (links)

Und in dem zu Unrecht kaum bekannten „The Night Listener – Der nächtliche Lauscher“ (nach dem Roman von Armistead Maupin) spielte er einen populären schwulen Radiomoderator. Überhaupt war der Amerikaner stets ein enger Verbündeter der LGBTI-Community. Dass seine Figur in der Drag-Komödie „Mrs. Doubtfire“ bei ihrem schwulen Bruder und dessen Lebensgefährte unterkommt, soll seine Idee gewesen sein.

Fotos: PR


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