Synchronschwimmen der Männer: „zu gay“

Olympisch bleibt das Synchronschwimmen auch weiterhin nur für Frauen

UPDATE (16.8.2016) Synchronschwimmen für Männer wird absehbar nicht olympisch. Das sagte der Generalsekretär des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV)  Jürgen Fornoff gegenüber der taz. Der „Anruch des Gay“ führe in vielen Verbänden zu einer Verweigerung der Aufnahme.

Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften 2015 im russischen Kasan durften erstmals auch Männer beim Synchronschwimmen mitmachen. Dort gewann im Vorjahr Bill May mit seiner Partnerin Christina Jones Gold für die USA. Olympisch ist das Synchronschwimmen, auch Kunstschwimmen genannt, aber nur für Frauen – allerdings erst seit 1984 -, Männer müssen leider draußen bleiben. Beim Synchronspringen ist das glücklicherweise anders: Anfang der Woche holten Tom Daley und sein Partner Dan Goodfellow in Rio Bronze (MÄNNER-Archiv). Synchronschwimmerinnen können im Duett und in der Gruppe antreten. In Pflicht- und Kurübungen gibt es Figuren wie das „Wasserballett“ und das „Reigenschwimmen“.

Titelbild: Screenshot


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