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The Bitch is Back!

Am Freitag ist Britney Spears' neues Album erschienen

Die Frage lautet, warum viele schwule Männer Britney Spears so lieben. Denn sie ist nicht so politisch, laut oder schlau wie andere Popstars. (MÄNNER-Archiv) Die Antwort ist einfach: Britney ist eine der letzten lebenden Diven. Diva wie in „eine Frau die auf überzeichnete Weise schön und relativ talentiert ist, deren Auftritte und Look sich als Blaupause für Dragqueens eignen und deren öffentliches Image von ein paar absoluten Vollkatastrophen mal so beschädigt war, dass sie sich jetzt, wo sie wieder oben auf ist als Überlebende ihres eigenen Schicksals inszenieren kann”.

Britney ist all das. Sie ist auch noch etwas: süß. Weil sie, trotz allen Erfolges, trotz riesigem Vermögen, obwohl sie mal länger und relativ regelmäßig mit Justin Timberlake schlafen durfte, immer so rüberkommt, als würde ihr das Leben einfach passieren. Und, weil sie die Fähigkeit entwickelt hat, mit uns über sich selbst zu lachen, wenn sie mal wieder knietief in einem Fettnäpfchen steht.

Video: Youtube/Dylan Weber

Wie zum Beispiel bei diesem Auftritt letzte Woche, als sie nicht wusste, wer Colton Hayes war und sich den relativ bekannten, offen schwulen Schauspieler in Las Vegas auf die Bühne holte, ihn wie einen stinknormalen Fan behandelte, ihm Komplimente für seinen Hintern und sein blendendes Aussehen machte und befand „Everybody here is just so beautiful!”. Ihre Konzert-Residenz in Las Vegas, die seit 2013 unter dem Titel „Britney: Piece of Me“ im Planet Hollywood Resort & Casino läuft, wurde zur „Best Show in Las Vegas” gekürt. Wie kann mann sie nicht lieben? Wer das tut, hat ab moprgen noch mehr Anlass dazu. denn da erscheint Britneys neues Album „Glory”.

„Glory” ist das perfekte Album, um irgendwo mit einem Glas in der Hand, den Sommer zu verabschieden und sich den Herbst warm zu tanzen

Darauf macht sie das, was sie am allerbesten kann – schamlosen, aber smarten Bubblegum-Pop. Beyonce ist sie nicht, musikalische Innovationen sind hier nicht zu erwarten. Aber was „Glory” ist, wurde schon mit der ersten Single „Make Me” deutlich: das perfekte Album, um irgendwo mit einem Glas in der Hand, den Sommer zu verabschieden und sich den Herbst warm zu tanzen. Wer will, kann dazu in „Private Show” so elegant wie Ms. Spears einen Stripper-Pole rauf- und runterrutschen, mit ihr in „Clumsy” ungeschickt in jemandes Arme fallen, oder dem Flirt des Jahres ein fröhliches „Do You Wanna Come Over?” zuflüstern, weil ja niemand alleine sein sollte, der das nicht will. „Glory” ist, wie alles aus Britneys Oeuvre, genau das richtige für alle, denen Pop, oder schlicht das Leben, Spaß macht, auch wenn es dabei mal billig zugeht und die gerne mal ihren hübschen Arsch weiter ausschwenken lassen, als sich das ziemt.

http://www.britneyspears.com

Foto: Randy St. Nicholas


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