„Ich liebe dich so sehr“

Wie ein Baptistenprediger auf das Coming-out seines Sohnes reagierte, ist die rührendste Story des Tages

Als sein Sohn Drew zu ihm kam, und ihm sagte, dass er schwul ist, hätte Danny Cortez eigentlich entsetzt sein müssen. Schließlich war er Pastor einer Baptistengemeinde in Kalifornien. Aber, so kam es nicht. Im Gegenteil, er liebte sein Kind weiter und erzählte auch seiner Gemeinde von seiner neuen Erfahrung: „Ich kam an diesem Morgen in meine Kirche und hatte wirklich hohen Blutdruck“, erzählte Cortez in einem Interview mit dem Radiosender NPR. „Ich war so gestresst und viele Leute fragten sich, was mit mir los war. Aber mit jeder vergangenen Minute meiner Predigt, fühlte ich mich freier und besser. ich wusste, dass es wichtig war, was ich meiner Gemeinde an diesem Sonntag zu sagen hatte.

Hier ist die Predigt:

„Ich fuhr Drew zur Schule und er drehte sich zu mir um und sagte. ‚Ich muss dir etwas sagen, Papa: ich bin schwul.‘ Ich habe angehalten und ihn einfach nur sehr fest umarmt. Dann habe ich ihm gesagt, wie sehr ich ihn liebe.“ der Pastor sagt, er hätte während er sprach seinen Frieden damit gemacht und das Gefühl, sein Herz sei dadurch größer geworden. Auch wenn er dabei riskierte, dass seine Kirche ihn rausschmeißen würde. „Als ich mich wieder setzte, fühlte ich mich von einer Last befreit, weil nun jeder wusste, wo ich stand. Und ein Teil von mir, möchte auch die Menschen lieben, die nicht mit mir übereinstimmen und ein Problem mit Drew haben. Aber, wie könnte ich das tun und meinen Sohn gleichzeitig respektieren?“ Die Lösung war einfach: Cortez ließ seine Gemeinde hinter sich und gründete eine neue, die auch LGBTI-Mitglieder akzeptiert.

Hier ist das Coming-out Video von Drew, der so stolz auf seinen Vater ist, wie der auf ihn.

Foto: NPR


2 Kommentare

  1. Petra Paul

    Das ist mal eine wahre christliche Einstellung. Hier weiß jemand, was Nächstenliebe heißt, da könnten sich einige andere Kirchenvertreter mal ein Beispiel dran nehmen.

  2. Bernhard Kreiner

    bei klerikern in der derselben kirche immer weider unterschiedliche regelungen was will man dann gut finden wenns immer nur ausnahmen sind siehe die grossen kirchen wenige sind total offen und andere wollen homos heilen- die brauchen einheitliche regelungen entweder dafür oder dagegen bei dagegen gleich als rassisten boykotieren


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