9,5 Millionen Dollar für Pulse-Opfer

Die Überlebenden von Orlando bedanken sich mit einer berührenden Botschaft

Die LGBTI-Organisation Equality Florida hat ein beeindruckendes Video veröffentlicht, indem sich die Überlebenden des Attentats von Orlando, deren Angehörige und die Familien der Opfer für die finanzielle Unterstützung bedanken, die sie nach dem Massaker erfahren haben. Allein die GoFundMe-Kampagne von Equality Florida erbrachte 9,5 Millionen Dollar. Gespendet wurde das Geld von über 120.000 Menschen aus 120 Ländern. (MÄNNER-Archiv) Nadine Smith, die Geschäftsführerin von Equality Florida, sagte gegenüber Medien, am Dienstag würde damit begonnen, das Geld zu verteilen. Smith wies auch darauf hin, dass ihre Organisation nichts von dem Geld behalten wird, jeder Cent, und selbst die in den letzten Monaten angefallenen Zinsen, kämen den Opfern zugute. „Die Mittel werden denen zur Verfügung gestellt, die Menschen verloren haben und den anderen Opfern, denen, die körperlich verletzt oder seelisch traumatisiert worden sind.“

Wir stellen die Schecks direkt an die Opfer aus, damit sie selbst entscheiden können, wofür sie das Geld brauchen.

„Wir stellen die Schecks direkt an die Opfer aus, damit sie selbst entscheiden können, wofür sie das Geld brauchen. Das ist sehr verschieden. Viele haben ihren Job verloren, weil sie traumatisiert sind, andere müssen Einkommen ersetzen, viele müssen wegen ihrer bleibenden Schäden ihre Häuser und Wohnungen umbauen oder Pflegekräfte anheuern und  Krankenhauskosten bezahlen.“ Die Hinterbliebenen der Todesopfer werden mehr Geld erhalten, als die Überlebenden. Außerdem startet Equality Florida zeitgleich die neue Kampagne „Honor them with Action“ („Tu‘ was um sie zu ehren“), die helfen soll die amerikanischen Waffengesetze zu ändern. Nadine Smith dazu: „Equality Florida hat direkt nach dem Attentat zwei Dinge versprochen. Das erste was, das wir uns um die Opfer dieses schrecklichen Verbrechens und ihre Angehörigen kümmern würden. Dieses Versprechen lösen wir heute ein. Jetzt müssen wir uns um unser zweites Versprechen kümmern. Das lautete, dass wir verhindern werden, das so etwas noch einmal geschieht.“

Foto:Imago/ZUMA Press

Hier das Video:


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