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England: Auch Einreiseverbot für Pastor

Der homophobe Steven Anderson darf nicht in London Flughafen zwischenlanden

Steven Anderson spricht sich für Gewalt gegen Schwule und Lesben aus, hat den Attentäter von Orlando dafür gelobt, dass er „unsere Kinder vor 50 Pädophilen gerettet hat”, hat zu Massenerschießungen von Schwulen aufgerufen, „um die Welt von AIDS zu befreien” und macht sich über Desmond Tutu „in seinem rosa Kleid” lustig. Wer nicht homophob sei, lebe nicht bibeltreu, findet der Baptistenprediger. Deswegen darf der homophobe, amerikanische Geistliche jetzt nicht mehr nach Südafrika einreisen. (MÄNNER-Archiv) Heimat Minister Malusi Gigaba gab bekannt, der Mann, „der die Bösartigkeit von Homosexualität predigt”, würde kein Visa für die Einreise erhalten. „Mr. Steven Anderson und die Mitglieder oder Anhängern seiner sogenannten Kirche ist es verboten, nach Südafrika zu kommen”, so der Minister.

Steven Anderson ist eine unerwünschte Person in Südafrika

„Begründung für diese Anordnung ist Abschnitt 29 des Immigration Acts. Darin ist geregelt, dass die Behörden denjenigen Ausländern die Einreise verweigern können, die Mitglied oder Anhänger einer Organisation ist, die öffentlich zu Hass oder Gewalt gegen soziale Gruppen aufruft. Ich habe unser Ministerium darüber informiert, dass Steven Anderson und die Mitglieder und Anhänger seiner Kirche, zu den in Südafrika unerwünschten Personen gehören. Und zwar so lange, wie das Ministerium das für nötig hält.”

Sie haben mir gesagt, dass mir Großbritannien die Einreise verweigert und ich deswegen keinen Flug nehmen kann, der über London führt.

Und auch Großbritannien verweigert Anderson nun die Ein- und damit auch die Durchreise. In einem Video-Blog erzählt Anderson, was passierte, als er Montag am Flughafen ankam:”Ich wollte einen Flug nehmen, der über London nach Johannesburg ging. Ich bin zum Flughafen gefahren, habe mein Gepäck aufgegeben, nahm meinen Passport, ging durch den Check-In und zu meinem Gate. Dann wurde ich durch die Security aufgerufen. Sie haben mir gesagt, dass mir Großbritannien die Einreise verweigert und ich deswegen keinen Flug nehmen kann, der über London führt. Ich darf nicht mal auf den Flughafen. Ich musste meine Route ganz neu planen und meine Pläne völlig umschmeißen.” Anderson hat trotzdem einen Weg nach Afrika gefunden und stiftet derweil Menschen in Botswana zu Homophobie an. Aber, er eingeschnappt: „Ich wollte sowieso nicht nach Südafrika. Das ist ein dummes, schreckliches Land.”

Foto: Screenshot/Youtube


11 Kommentare

  1. Roman Kirsch

    wieso sind diese Pfaffen eigentlich homophob? Damals lief der „Erlöser” auch mit sogar 12 Kerlen durch die Gegend. Keine Frau lief mit (laut Bibel). Schon komisch, oder? An den glauben sie und machen hier einen auf homophob….


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