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„Die dümmste Abstimmung der Welt“

Noch hat sich Australiens Regierung nicht festgelegt, ob und wann sie das Volk über die Ehe-Öffnung abstimmen lässt

72 % der Menschen in Australien glauben, dass Homopaare das Recht haben sollten, gleichberechtigt zu heiraten. Übrigens auch die in Down Under geborene Kylie Minogue und ihr Verlobter Joshua Sasse. Der australische Schauspieler machte schon im Juni bei Twitter seinem Ärger Luft und schrieb: „Australien ist so spät dran mit der Ehe-Öffnung wie Mauretanien mit der Abschaffung der Sklaverei“

Australien

Nun muss man wissen, dass die Sklaverei in dem nordwestlichen Staat zwar offiziell verboten ist, aber sie findet weiter statt, meist im Verborgenen.

120 Millionen Dollar ausgeben, um Lügen zu verbreiten?

Wie gesagt, mehr als 2 von 3 Australiern sind für die Ehe-Öffnung. Diese Zahl nennt die Aktivistengruppe All Out: 72 % glauben, die Ehe für alle gehöre legalisiert. Das glaubten die meisten Politiker und sogar Premierminister Turnbull, sagen die Aktivisten. Trotzdem wolle die Regierung 120 Millionen Dollar ausgeben, um die Bevölkerung darüber abstimmen zu lassen. Warum, wisse niemand so recht, sagt All Out. „Aber was klar ist, ist, dass ein Referendum den Homohassern eine gute Gelegenheit gibt, ihre Lügen zu verbreiten und die queere Bevölkerung Australiens zu verletzen.“

 Wir können diesen Wahnsinn nicht stoppen

Bald schon werde die Regierung entscheiden, ob sie eine teure unnötige Abstimmung über die Ehe-Gleichstellung (In Irland hat das 2015 bekanntlich hervorragend geklappt – MÄNNER-Archiv) durchführen wolle. Die Grünen, die Labor-Partei und NXT (Nick Xenophon Team) haben bereits ihren Widerstand gegen ein Referendum signalisiert.

„Wir können diesen Wahnsinn nicht stoppen“, sagen die Aktivisten, aber man könne zu Tausenden Schande über die Regierung bringen und der Welt zeigen, wie empörend diese Entscheidung wäre. Mit dem Unterschreiben der Petition appelliere man an das Land: Führt nicht die dümmste Abstimmung der Welt durch!

Segen der Kirche

Wenn es zur Abstimmung kommt und die Mehrheit votiert mit Yes!, so wird die Angikanische Kirche in Autralien (in der englischen Mutterkirche hat sich gerade ein Dutzend Bischöfe als verheiratet geoutet – MÄNNER-Archiv) dieses Votum akzepieren. Der Erzbischof von Melbourne, Philip Freier, kündigte das heute in einem Brief an die australischen Bischöfe an. Das bedeute aber nicht, dass sich die Doktrin seiner Kirche ändern werde.

Hier geht’s zur Petition!

Titelbild: GregInHollywood.com


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