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Danke für die Blumen!

Das LGBTI-Denkmal am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Berlin wird gebaut

Zehn Monate hat es gedauert, jetzt haben sich das Bezirksamt Berlin-Mitte und der LSVD den Vertrag zur Errichtung des Denkmals unterschrieben. Beantragt worden war die Errichtung bereits im Dezember letzten Jahres. Bis man sich auf die Modalitäten für „die Überlassung der Teilfläche des Magnus-Hirschfeld-Ufers“ auf der das Denkmal errichtet werden soll, geeinigt hatte, dauerte es offensichtlich etwas. Jetzt wird alles gut.

Die neunköpfige Jury des Denkmals für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung hat im letzten Jahr den Siegerentwurf verkündet. Zur Auswahl standen fünf Entwürfe einer internationalen Arbeitsgruppe aus Kunst, Architektur und Design am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste.

Symbol für die Normalität von Vielfalt

Hierzu erklärt Dr. Berndt Schmidt, Sprecher der Jury seinerzeit: „Es gab eine sehr engagierte Diskussion, an deren Ende sich die große Mehrheit für den Entwurf CALLA entschieden hat. Die Jury ist der Überzeugung, dass das Denkmal selbstbewusst und positiv wirkt und eine beeindruckende Fernwirkung entwickelt. Die CALLA-Lilie besitzt weibliche und männliche Blüten auf einer Pflanze. Somit ist sie ein Symbol für die Normalität der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Natur.“

Denkmal wird aus Mitteln der Lottostiftung und Spenden errichtet

Jurymitglieder waren: Prof. Hannes Brunner, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Alexandra Engel, Haus der Kulturen der Welt, Prof. Dr. Gora Jain, BTK Hochschule für Gestaltung Hamburg, Felix Merk, Gartendenkmalpfleger, Dr. Berndt Schmidt, Friedrichstadt-Palast, Prof. Dr. Thomas Schnalke, Medizinhistorisches Museum der Charité Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Bauen u. Ordnung, Prof. Dr. Katharina Sykora, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Daniel Wall, Wall AG. Der CALLA-Entwurf wird mit Mitteln der Lotto-Stiftung und Spenden realisiert werden. Das Denkmal-Projekt wird vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin (UdK) organisiert.

 

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