Gedenken an Freddie Mercury

Der Tag im Zeitraffer (2.09.2016)

Im Londoner Stadtteil Feltham ist eine Gedenktafel für den verstorbenen Queen-Sänger Freddie Mercury an seinem Elternhaus angebracht worden. Seine Schwester Kashmira Cook (Foto) sagte, Freddie hätte sich sehr gefreut und wäre sehr stolz gewesen. Ihr Bruder war mit der Familie 1964 aus seiner Heimat Sansibar nach London gezogen – damals war er 17. In dem Haus in West London habe er seine Zeichnungen fürs College gemacht und Musik gehört, vor allem Jimi Hendrix, sagte Cook. Die Gedenktafel wurde gestern von Freddies Band-Kollegen Brian May (Foto) enthüllt. May sagte. „Es ist eine schöne Pflicht zu helfen, diese kleine Erinnung an Freddies Elternhaus anzubringen. Hier hab ich ihn das erste Mal besucht, kurz nachdem wir über einen gemeinsamen Freund bekannt gemacht wurden.” Freddie Mercury starb im Jahr 1991 im Alter von 45 an AIDS. Am kommenden Montag hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert.

 

Über den potentiellen nächsten US-Vizepräsidenten Mike Pence sind Informationen bekannt geworden, die ein düsteres Licht auf den Gouverneur von Indiana werfen. Nach Recherchen von Right Wing Watch hat der Running Mate von Donald Trump in den 90er Jahren, als er für die Indiana Policy Review gearbeitet hat – eine rechtskonservative Stiftung mit eigener Publikation -, Artikel veröffentlicht, in denen Arbeitgeber dazu aufgefordert worden, keine Schwulen einzustellen. Pence kritisierte etwa das Wall Street Journal dafür,  an einer Jobmesse für schwule Journalisten teilzunehmen. Im Hinblick auf Schwule bei der Armee warnte er: Sie seien – und zwar komplett – Gruppe nicht leistungsfähig genug, weil sie mit „extrem hoher Wahrscheinlichkeit” Krankheiten hätten, die sie sich aufgrund ihres Sexualverhaltens holten und wegen ihrer Promiskuität, die ein Markenzeichen ihres Lebensstils seien. Pence selber bezeichnete Homosexualität in einem Artikel als Krankheit. Mehr lesen (MÄNNER-Archiv)

 

Der Marine Corps Veteran Imran Yousuf hat während des Attentats im Pulse in Orlando am 12. Juni (MÄNNER-Archiv) über 70 Menschen das Leben gerettet. Um ihn für diese Heldentat zu ehren, wird ihm die LGBTI-Organisation American Military Partner Association (AMPA) auf einer Gala in San Diego ein Preis für besonderen Mut und Tapferkeit verleihen.  Yousuf arbeitete am 12. Juni als Türsteher im Pulse. Nachdem der Attentäter in den Club gestürmt und das Feuer eröffnet hatte, sah Yousuf, dass viele Menschen in einer Ecke des Pulse gefangen waren. Er rannte durch die Feuerlinie, um einen Notausgang aufzubrechen, worauf viele Menschen fliehen konnten. Die Polizei glaubt, ohne seine Tat hätte es an diesem Tag wesentlich mehr Tote gegeben. Mehr lesen (MÄNNER-Archiv)

Titelbild: Imago


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