Hillarys Geheimwaffe: Schwule Männer

Die wichtigsten Mitarbeiter des Clinton-Teams sind alle LGBTI

Das erste TV-Duell des US-Präsidentschaftswahlkampfes ist vorbei. Und Hillary Clinton hat laut ersten Umfragen, haushoch und überlegen gewonnen. Sie ließ ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump inhaltlich mehrfach krachend auflaufen und sah präsidial aus, während er im Laufe der 90 Minuten immer zerfahrener und unprofessioneller rüberkam, mehrfach offensichtlich log und sie nur in wenigen Punkten angreifen konnte. Als er ihr vorwarf, in den letzten Tagen nicht genug unterwegs gewesen zu sein, konterte Clinton mit: „Nun, ich habe mich, im Gegensatz zu Ihnen, auf diese Debatte vorbereitet. Und wissen sie, worauf ich mich noch vorbereitet habe? Auf das Amt als Präsidentin. Und ich finde, das ist eine gute Sache.“ Aber, nicht nur Hillary bereitet sich auf das Amt als Präsidentin vor. Da sind auch die wichtigsten Mitarbeiter ihrer Wahl-Kampagne, die ihr dabei helfen. Und die haben alle etwas gemeinsam: sie sind schwule Männer.

Clinton hat Mook persönlich ausgewählt, um ihre Kampagne zu leiten

Das beginnt beim Chef: Kampagnenleiter Robby Mook (Foto, oben, Facebook) ist 38 Jahre alt, Absolvent der Columbia-University und arbeitet seit fast 15 Jahren für Kandidaten der Demokratischen Partei der USA. Er gilt als Wunderkind und war schon bei Clintons letzter Kampagne 2008 für den Wahlkampf in einigen Staaten verantwortlich. Clinton hat Mook persönlich ausgewählt, um ihre Kampagne zu leiten, auch, weil er weiß, wie man die Internet-basierten Strategien mit denen präsident Obama erfolgreich war, für Clinton nutzt. Mook sagt: „Wir erwarten, dass die Wahl am Ende sehr eng wird. Deswegen haben wir eine Strategie für 50 staaten entwickelt, die bislang gut anschlägt.“ Im Falle eines Wahlsieges wird Mook mit größter Wahrscheinlichkeit Personalchef in einem Weißen Haus unter Clinton und damit der mächtigste offen schwule Politiker der USA.

Foto: Facebook

Foto: Facebook

Hillary Clintons wichtigster Mann außerhalb ihres eigentlichen Teams heißt David Brock, ist 53, und hat vor 20 Jahren im Wahlkampf für die Republikaner und gegen die Clintons gearbeitet. Jetzt ist er leider eines Super PACs, das Geld sammelt, um Clinton mit Anzeigen zu unterstützen, und sich mit der Kampagne koordiniert, ohne direkt Teil davon zu sein. Demokrat wurde Brock nach eigenen angaben, als ihm auffiel, wie homophob die Republikaner größtenteils waren. Eine Geschichte, die seine ehemaligen Mitstreiter anzweifeln. Er hat demjenigen eine Million Dollar versprochen, der ihm entscheidende Informationen über Donald Trump liefert.

Bild: Twitter

Dennis Cheng ist einer der besten Studenten seines Jahrgangs an der London School of Economics gewesen und jetzt derjenige, der dafür sorgt und gesorgt hat, dass Clintons Kassen  so voll sind und waren, wie die keines anderen Kandidaten, er ist für das landesweite Fundraising für ihre Kampagne zuständig. Er hat schon im Außenministerium und in der Clinton-Foundation mit Clinton zusammengearbeitet und gilt als enger Vertrauter. Insgesamt arbeiten Dutzende LGBTI direkt für Hillary und Zehntausende engagieren sich als Freiwillige für ihren Wahlkampf. (MÄNNER-Archiv)

Und die Kandidatin erwiedert deren Engagement durch politischen Einsatz:


9 Kommentare

  1. Benjamin C. Berg

    heute morgen habe ich auf FB einen artikel gelesen, in dem es hieß dass viele US Medien das Ergebnis nicht so eindeutig sehen wie die europäischen Medien…..ich guck mal ob ich den noch finde…..

  2. Uwe Schneider

    Alle Medien schreiben, dass Clinton und Trump im TV-Duell gleich schlecht waren aber die Gay-Welt meint, Clinton habe es klar für sich entschieden. Hier wird wieder deutlich, wie einseitig Homosexuelle alles betrachten. Sie sehen nur wie ihre eigenen Interessen in der Welt vertreten werden. Alles andere interessiert diese Berufsschwulen nicht. Entsetzlich!


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