Vatican, Rome, Italy

Homoseilschaften im Vatikan bestätigt

Das Buch „Letzte Gespräche“ basiert auf Unterhaltungen mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI

Morgen erscheint bei Droemer „Letzte Gespräche“ – ein Buch des Journalisten Peter Seewald, basierend auf Unterhaltungen mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI., dem früheren Kardinal Joseph Ratzinger. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, bestätigt Benedikt darin, dass es im Vatikan „homosexuelle Seilschaften“ gegeben habe. Er habe sie während seines Pontifikats zerschlagen lassen. „Ob sich wieder was bildet, weiß ich nicht“, erklärt der 89-Jährige im Buch. Weiter soll sich Benedikt auch zu den Skandalen um pädophile Priester äußern: Es sei ihm zwar nicht gelungen, die Kirche in dem Maße vom „Schmutz“ zu reinigen, wie er es sich gewünscht habe: Aber immerhin habe er Hunderte pädophiler Priester entlassen.

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An Homoskandalen in der Katholischen Kirche mangelte es noch nie. Vor fast einem Jahr etwa verbreitete sich die Nachricht von den Ereignissen rund um die Villa Borghese und die Pfarrei der Unbeschuhten Karmeliten. Die Affäre nahm ihren Lauf, als der Generaloberst der Karmeliten beschloss, gleich alle drei Priester der Pfarrei zu versetzen: Einer ging nach Triest, ein anderer nach Brüssel.

Die Gemeindemitglieder wunderten sich, was los war, und verlangten Aufklärung: So kam heraus, dass einer oder mehrere der Padres – geschützt vom Schweigen der anderen – seit Jahren männliche Escorts empfangen hatte, die mit Alkohol und Drogen abgefüllt wurden. Einer dieser Escorts hatte seine Erfahrungen mit den Padres zwar schon vor zehn Jahren an die Kirchenoberen weitergegeben. Aber die versuchten alles geheimzuhalten – auf Dauer aber ohne Erfolg (MÄNNER-Archiv).

Etwa zeitgleich outete sich im vergangenen Herbst der polnische Geistliche Krzysztof Charamsa und wurde von all seinen Ämtern entbunden (MÄNNER-Archiv). Federico Lombardi, der Sprecher des Vatikan, sagte, Charamsa könne nun selbstverständlich nicht mehr an der päpstlichen Universität Gregoriana unterrichten oder seine weiteren, dienstlichen Aufgaben erfüllen.

Titelbild: papstbenediktxvi.ch


9 Kommentare

  1. Rainer von Steht

    Ein fehlgeleiteter Glaubens Demagoge , theoretisch wußte er was Liebe war , praktisch keine Ahnung , ein Demagoge der Bücher , Gefühl loses dahinplappern von Dogmen ,die mit Gott oder Jesus wenig zu tun hatte ,

  2. Florian M. Beyschlag

    Bei der Modernisierung der Kirche nix hinbekommen, zurückgetreten, weil er Pädophile gedeckt hat, den Menschen keinen neuen Zugang zur Liebe Gottes ermöglicht, aber gegen die 5 Schwulen Hanseln isser erfolgreichstens vorgegangen.
    Und jetzt die Frage: Auf welchem Planeten lebt der Typ?

  3. Bernhard Kreiner

    AM MEISTEN BEI DEN REGENSBURGERN DOMSPATZEN HAT ALLE KLAGEN VON KINDERN WEGN ZUALT ABGEWEHRT— JA GEGEN VERGEWALTIGTE KINDER UND MISHANDELTE KINDER IN REGENSBURG HAT ER SICH TAPFER GEWEHRT– DIE PÄDOPHILEN LOBBY DER KIRCHE–


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