September 18 2016 Los Angeles California U S SARAH PAULSON celebrates during the 68th Annual

LGBTI triumphieren bei den Emmys

Der TV-Oscar ging über ein Dutzend Mal an queere Filme oder Serien und ihre Macher

Der Gewinner des Abends hieß gestern in Los Angeles bei den TV-Oscars wieder einmal Ryan Murphy. Der offen schwule TV-Produzent hatte nach „Nip/Tuck“, „Glee“ und „American Horror Story“ mit „American Crime Story: The People vs. O.J. Simpson“ den nächsten Emmy-Regen für sich und seine Mitspieler produziert. Gleich sieben Mal wurde das Drama ausgezeichnet, unter anderem als „Beste Miniserie“, für Regie, seine Autoren und in gleich drei Schauspieler-Kategorien. Die schönste davon: Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle in einer Miniserie wurde, nach fünf Nominierungen in fünf Jahren, endlich die offen lesbische Sarah Paulson, die sich brav bei Murphy bedankte und ihre 30 Jahre älteren Freundin von der Bühne aus ein „Holland Taylor, I love you“ entgegenschmetterte. Auch Dauerbrenner „Transparent“ wurde dreimal ausgezeichnet: Jeffrey Tambor gewann für seine Darstellung der transsexuellen Maura Pfefferman als bester Schauspieler in einer Hauptrolle und forderte mehr Rollen für Trans-Darsteller in Hollywood, aber auch für die Ausstattung gab es einen Preis und die offen lesbische Serienerfinderin Jill Soloway gewann als beste Regisseurin einer Comedy-Serie.

Selbst der beste Werbespot des Jahres, hat ein queeres Thema: „Love has No Labels“

Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie wurde Tatiana Maslany, die in „Orphan Black“elf Klone spielt, von denen einer lesbisch und einer trans* ist. Die offen lesbische Kate McKinnon gewann als Beste Nebendarstellerin in „Saturday Night Live“ unter anderem dafür, wie sie in Sketchen Justin Bieber spielt. Lady Gaga und Diane Warren triumphierten mit „Til It Happens To You“ als bestem Song, herausragende Dokumentation wurde „What Happened Miss Simone?“ über das Schicksal der Jazz-Legende Nina Simone und auch die Zeichentrickserie „Archer“, deren eine Hauptfigur ein schwuler Spion ist, räumte in ihrer Kategorie ab. Schon letzte Woche hatte Drag-Legende RuPaul im Rahmen der „Technical Emmys“-Verleihung einen Emmy als Moderator/In von „RuPauls Drag Race“ entgegennehmen können (MÄNNER-Archiv). Und selbst der beste Werbespot des Jahres, hat ein queeres Thema: „Love has No Labels“ ist ein anrührendes Statement für mehr Vielfalt, das man unten sehen kann.

Foto: Imago/Picture Perfect


0 Kommentare



Likes & Shares

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. mehr Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close