Obama fordert vor UN Rechte für LGBTI

In seiner letzten Rede vor der Weltgemeinschaft fand der US-Präsident deutliche Worte

In seiner letzten Rede vor den Vertretern der Vereinten Nationen in New York, hat sich US-Präsident Barack Obama mit deutlichen Worten gegen die Gewalt und Verfolgung ausgesprochen, denen LGBTI in vielen Teilen der Welt noch immer ausgesetzt sind.“ „Ich bin der Überzeugung, dass Fortschritt nur dann möglich ist, wenn unser Bedürfnis unsere eigene Identität zu schützen, nicht dem Impuls den Weg bahnt, andere zu diesem Zweck zu entmenschlichen oder zu dominieren. Wenn unsere religiösen Überzeugungen uns dazu bringen, Menschen zu verfolgen, die anderen Glaubens sind, wenn wir LGBTI einsperren oder ihnen mit Gewalt begegnen, wenn unsere Tradition uns verbietet, Mädchen in die Schule zu schicken, wenn wir diskriminieren, weil jemand einem anderen Stamm oder einer anderen Volksgruppe angehört, werden wird der zarte Bund der Zivilisation zerbrechen.“

Die Welt ist zu klein und wir wohnen zu dicht beieinander, um auf diese altmodische Art zu denken.

Obama weiter: „Die Welt ist zu klein und wir wohnen zu dicht beieinander, um auf diese altmodische Art zu denken.“ Obamas Erfolge in der LGBTI-Politik sind unbestritten. Er ist der US-Präsident, der geholfen hat, die Eheöffnung in den USA herbeizuführen, „Don’t ask, Don’t tell“ beseitigt und sich auch im Ausland immer wieder für LGBTI-rechte stark gemacht hat. (MÄNNER-Archiv). Und erst der Internet-Präsident. Was er auch in seiner Rede nutzte: „In den zurückgezogensten Gegenden der Welt stehen Menschen auf und fordern Respekt und Anstand für alle ein, egal welchem Geschlecht, welcher Religion, ob mit oder ohne Behinderung, egal welcher sexuellen Orientierung diese Menschen angehören. Und diejenigen, die dem im Wege stehen, werden öffentlich abgemahnt. … Die sozialen Medien haben durch ihre Macht dazu geführt, dass mehr Menschen sich äußern können und zwingen jeden, der Macht ausübt, dazu, sich den gestiegenen Erwartungen der Menschen zu stellen.“

Foto: Imago/UPI Photo


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