June 13 2016 Barcelona Catalonia Spain Barcelona Catalonia Spain June 13 Hundreds of peop

Terroranschläge auf LGBTI verhindert

Die letzte Woche hätte eine der blutigsten der europäischen Geschichte werden können

In Spanien und Frankreich sind in der letzten Woche Terroranschläge auf queere Menschen, Orte und Veranstaltungen verhindert worden. Am Samstag hat die spanische Polizei in Mataró, einer Stadt in der Nähe von Barcelona, Jose Miguel C.Q. festgenommen, nachdem der Mann in Videos, die er in sozialen Netzwerken und auf Tube-Seiten postete mit schwerer Gewalt gegen LGBTI gedroht hatte. In 31 Youtube-Videos und in Einträgen auf Facebook und Twitter hatte der Mann Schwule, Lesben und Trans* „Kranke”, „AIDS-Infizierte” und „Störungen der natürlichen Ordnung” genannt und angekündigt, er werde seine Waffe nehmen und einmen zweiten Anschlag, wie den vom Juni in Orlando verüben. Im Pulse starben am 12. Juni 49 Menschen, 53 wurden verletzt. (MÄNNER-Archiv)

Der Mann forderte, Schwule, „die Tiere sind”, mit Kopfschuss zu töten

In Songs forderte der Mann, Schwule, „die Tiere sind”, mit Kopfschuss zu töten und drohte, er werde das Circuit-Event in Barcelona Anfang August angreifen. Dabei wedelte er mit einer Schusswaffe, die von den Behörden als Schreckschusspistole identifiziert wurde. Der 36-Jährige ist wegen Körperverletzung vorbestraft und ihm ist Waffenbesitz untersagt. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hatte die Polizei die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen und ermittelt nun wegen eines potentiellen Hassverbrechens. Möglich ist eine Verurteilung wegen Anstiftung zum Hass, ähnlich dem deutschen Delikt Volksverhetzung. Das kann mit bis zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe geahndet werden. Die spanische „Beobachtungsstelle gegen Homophobie” dankte der Polizei für ihren Einsatz.

Auch eine schwule Bar war ein geplantes Angriffsziel

Auch im französischen Metz haben die Ermittlungsbehörden, wie erst jetzt bekannt wurde, in der letzten Augustwoche mehrere Terroranschläge vereitelt. Nach Angaben der Ermittler wollten Islamisten die dem „Islamischen Staat” nahestehen, in dem Ort ein Blutbad an mehreren Orten anrichten, einer davon der von LGBTI stark frequentierte Club „L’Endroit”. Aber auch ein großes Restaurant war ein geplantes Anschlagsziel und der Metzer Platz der Republik.

Metz liegt keine 50 Kilometer von der deutschen Grenze

Vor einigen Tagen nahm die Polizei in der 120.000 Einwohner-Stadt zwei Marokkaner fest, einer 19, der andere 26 Jahre alt. Metz liegt im Nordosten von Frankreich, keine 50 Kilometer von der deutschen Grenze. Die potentiellen Attentäter wollten ähnlich wie bei den Terroranschlägen in Nizza und Paris vorgehen und in der letzten Woche der französischen Sommerferien zuschlagen. Diese Angaben, die an Samstag in der marokkanischen Zeitung Assabah veröffentlicht worden waren, hat das französische Innenministerium inzwischen bestätigt. Einer der beiden Männer war schon länger in Visier der Behörden, beide Verdächtige sind vor acht Tagen abgeschoben worden.

Foto: Imago/ZUMA Press


8 Kommentare

  1. Sunny Dra

    knast ist gefährlich für solche kranken schweine. im knast können die ihre hassbotschaften weiter verbreiten und noch mehr menschen davon überzeugen.- einzelhaft wäre die einzige lösung die sinn macht. und keine entlassung nach kurzer zeit…

  2. Timm Thaler

    Bis auf Tod, denen alles das antun was sie uns antun „wollten”. Oder ist das dann auch Folter, das „wie Du mir, so ich Dir”.

    Einfach nur noch krank diese Welt. Man weiß schon gar nicht mehr wovor man mehr Angst haben muss, IS oder Braune Scheiße in Deutschland, zu denen sich erstaunlicherweise, trotz Hassparolen gegen Gays, immer mehr Schwule und Lesben bekennen.

    Ich lass mich weder von denen, noch von denen einschüchtern, erst dann hätten sie gewonnen.

    PACK!


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