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Uganda: 8-jährige Lesbe festgenommen

Der Tag im Zeitraffer (1.09.2016)

In Uganda wurde ein 8-jähriges Mädchen (in Worten: acht!) festgenommen, weil es lesbisch sein soll. Es habe romantische Beziehungen mit anderen Mädchen gesucht, sagt die Polizei. Man habe das Kind gemeldet, weil sie ihre Freundinnen immer wieder zu einem nahegelegenen Bauernhof gelockt habe. Ein Nachbar habe die Mädchen dabei beobachtet, verschiedenen Stellungen „mit den Fingern” ausprobiert zu haben. Erst Anfang August hatte die Polizei ein Dutzend Aktivisten und Besucher der Wahlen zum Mr und Mrs Pride 2016/2017 festgenommen – unter anderem Frank Mugisha, den Geschäftsführer der LGBTI-Organisation Sexual Minorities Uganda, SMUG – und ihnen vorgeworfen, eine illegale Homohochzeit zu feiern.

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Mit einem Berliner Manifest wenden sich mehr als 200 Erstunterzeichner und -unterzeichnerinnen gegen jede Vereinnahmung sexueller Minderheiten durch Rechtspopulisten. Sie fordern außerdem das Ende der Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans* und Inter* im Recht und im Alltag und den tatkräftigen Einsatz aller Bürger für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Den Aufruf unterstützen viele Prominente aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Medien – unter ihnen der Comiczeichner Ralf König, die Schauspielerin Maren Kroymann, der Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, Volker Beck und MÄNNER-Chefredakteur Kriss Rudolph. Damit werden alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queers aufgefordert, bei den anstehenden Landtagswahlen und der Bundestagswahl 2017 keine Parteien zu wählen, deren Programme im Widerspruch zu einer vielfältigen und offenen Gesellschaft stehen.

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Nord-Irland hat heute das Blutspendeverbot für schwule Männer gelockert. Der Schritt war bereits vor Monaten von Gesundheitsministerin Michelle O’Neill angekündigt worden. Lange hatten Homoaktivisten dafür gekämpft. Das Verbot war im Vereinigten Königreich 1981 verhängt und nach 30 Jahren gelockert worden: Schwule dürfen dort seit 2011 Blut spenden, wenn der letzte homosexuelle Kontakt 12 Monate zurückliegt. Diese Praxis führt nun auch Nord-Irland ein. Die Republik Irland hatte den Schritt Ende Juni vollzogen.

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Titelbild: Screenshot / www.newnownext.com


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