„Wir sind alle Kämpfer“

Der dänische Martial-Arts-Champion Nicolas Dalby überrascht mit einer solidarischen Botschaft

Eigentlich ist Martial Arts, oder auf gut Deutsch Kampfsport, ja nichts allzu queeres: Möglichst maskuline Männer verdreschen sich möglichst kreativ, trtagen dabei lustige Klamotten und geben sich alberne Kampfnamen. Bisschen wie die hypermaskuline Form von Drag. Deswegen ist es eine mittlere Sensation, was am Wochenende in Hamburg passiert ist. Dort zeigte der dänische Kampfsportler Nicolas „Sharpshooter“ Dalby, dass er ein Freund der Community ist. Er erschien zum Einwiegen zur Ultimate Fighting Championship (UFC) in einem Shirt, auf das mit Regenbogenfarben „We are all fighters“ – „Wir sind alle Kämpfer“ geschrieben stand. Und bekundete auf Facebook „170 schnittige Pfund und ready, meinen Gegner platt zu machen. Aber wichtiger war es mir, meine Unterstützung für die LGBTQ- Community zu zeigen. #WeAreAllOne. ❤️????“

Nicolas Dalby kämpft im Welter-Gewicht und ist seit mehreren Jahren erfolgreicher Profisportler. Der 31-Jährige verlor seinen Kampf gegen Peter Sobotta am Samstag, freute sich aber, dass sein Engagement in der Presse Aufmerksamkeit bekam. „Ist doch schön, dass ich so in Hamburg noch etwas vernünftiges tun konnte, twitterte er.“ Dalby ist Cage Warriors FC Weltergewicht, MMA Weltergewicht und Fightergalla European Weltergewicht-Champion. Die UFC gibt die „We Are All Fighters“-Shirts seit Juli heraus. Lawrence Epstein, der stellvertretende Geschäftsführer der Liga, sagte bei ihrer Einführung: „Es braucht Mut ins Achteck zu treten und zu kämpfen. Und es braucht Mut, für das einzustehen, was man ist und woran man glaubt. Wir sind stolz auf die LGBTI-Mitglieder in unseren Reihen und kämpfen mit ihnen und ihrer Community für Gleichstellung.“ Nicht überall im Sport ist man so solidarisch. (MÄNNER-Archiv)

Bild: Instagram Nicolas Dalby

Hier das Video des Wiegens:


3 Kommentare

  1. Culann Brock

    Das halte ich für Quatsch das ein schwuler Mann keinen Kampfsport machen würde oder nicht maskulin genug ist dafür. Seit wann stecken wir Menschen wieder in Schubladen? Ich bin schwul und Kampfsportler. Ich liebe diesen Sportler dafür das er auf dieser Art seine Solidarität zur LGBTI bekundet. Zudem sieht er auch noch geil aus.


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