Papst: „Weltweiter Krieg gegen die Ehe“

Franziskus weiß auch, wer die Hauptfeinde sind: Gendertheorie und Scheidung

Papst Franziskus befindet sich derzeit auf einer Reise durch die ehemalige Sowjetrepublik Georgien. Dort besuchte er am Samstag Nachmittag eine kleine katholische Gemeinde in der Hauptstadt Tiflis und sagte, während einer Diskussion mit den Gemeindemitgliedern, ein „globaler Krieg“ gegen die traditionelle Ehe“ sei im Gange, und die Hauptfeinde der Ehe wären Gendertheorie und das Recht auf Scheidung. Nachdem eine Frau ihn gefragt hatte, wie er es fände, dass beides in Schulen gelehrt würde, sagte Franziskus laut der Nachrichtenagentur Reuters: „Da haben Sie doch schon einen der großen Feinde der Ehe erwähnt: Gendertheorie.“

Ein Krieg, in dem die Ehe zerstört werden soll. Nicht mit Waffen, sondern durch Ideen

Und weiter: „Heutzutage wird ein globaler Kampf um die Ehe ausgefochten, ein Krieg, in dem die Ehe zerstört werden soll. Nicht mit Waffen, sondern durch Ideen. … Wir müssen uns gegen diese ideologische Kolonialisierung zur Wehr setzen.“ Der Papst hat den Begriff „ideologische Kolonialisierung“ schon früher benutzt. Als es darum ging, dass reiche Länder Entwicklungshilfe für ärmere Nationen an die Akzeptanz bestimmter gesellschaftlicher Normen binden, wie zum Beispiel die Gleichberechtigung der Frau, Verhütung oder die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

Erst am letzten Sonntag hatte der Papst sich sehr negativ zu LGBTI-Rechten geäußert

Erst am letzten Sonntag hatte der Papst sich sehr negativ zu LGBTI-Rechten geäußert und die Anti-Gleichberechtigungsdemonstrationen in Mexiko befürwortet (MÄNNER-Archiv): In seinem Sonntagsgebet betonte Franziskus, dass er die mexikanischen Geistlichen und Bürger, die sich der Eheöffnung in den Weg stellen wollen, unterstütze. Er tue dies, so wörtlich, „zugunsten der Familie und des Lebens, welche in diesen Zeiten eine besondere pastorale und kulturelle Aufmerksamkeit auf der ganzen Welt brauchen.” Er war für die Äußerungen breit kritisiert worden. Nochmal, zum Mitschreiben, auch für Päpste: In der Gendertheorie geht es im Wesentlichen um nichts weiter, als die Gleichberechtigung aller Geschlechter.

Foto: Imago


38 Kommentare

  1. Detlef Raeckow

    Ist doch klar die Kirche will immer die macht über die Menschen behalten und alles was nicht dazu gehört wie wie und die anderen paßt nicht zum Bild vom Papst und der Kirche dabei vergessen die das auch wir unsere steuern bezahlen deshalb was wäre wenn wir alle austreten würden dann schauen wir mal wie die dummen schauen oh kommt kein Geld mehr rein denn ich sag mal so die Natur macht es doch vor und schwul sein ist keine Sünde jeder Mensch ist bi bei den einen mehr und bei den anderen weniger

  2. Wolfgang List

    Die Kirche ⛪ Labbert nur MIST, sollen erst mal ihren Dreck vor der Tür weg machen, aus der Kirche sind wir schon lange aus getreten. Hier mal ein Equipment für die Kirche ⬇⬆

  3. Christian Fischer

    Will uns die Kirche nicht immer weismachen alle Menschen wären gleich? Wird uns nicht immer gesagt, Gott hat den Mensch erschaffen? Wenn ja, dann hat er doch die Homosexuellen auch geschaffen oder wer dann?

  4. Rainer von Steht

    Hier wird kein Krieg gegen die traditionelle Ehe geführt, sondern protestiert gegen die Ausgrenzung , Diskriminierung und Verteufelung von anderen Lebensformen , oder könnte sich ein heterosexueller Mensch heraussuchen ,vor seiner Geburt welches sexuelles Empfinden er haben wird ???? Ich Frage mich immer wo sind die vermeintlich hochgebildeten Männer zur Schule gegangen ,Biologie gefehlt , Katechismus gelesen reicht .Diese Kirche und ihr oberster Vertreter ist weltfremd , lieblos und hat von Jesus liebe zu Außenseitern von der Gesellschaft verachteten noch nichts gehört , viele dieser so erhabenen Gottesdiener , betreiben Götzen Dienst , macht besessen, Menschen verachtend,

  5. Michael Schöne

    Die „Sichtweise der Kirche“? Wenn der Islam primitiv bleibt, und hierher überschwappt, macht Dir das Angst. Aber wenn ein Papst seine Gossenbarmherzigkeit über die Kirche ausbreiten will, springst Du in die Bresche? Denn die Barmherzigkeit von Franziskus ist ganz tief drinnen nur die für die hungernden Opfer seiner eigenen Machoideologie!

  6. Gerd-Josef Pohl

    Ich wüsste nicht, wann der Papst mal dazu aufgefordert hätte, Schwulen die Kehlen durchzuscheiden. Dein Verweis auf die Gefahren des Islams ist in diesem Zusammenhang arg daneben, Michael.

  7. Michael Schöne

    Außerdem sehe ich die Gefahren für meinen Leib und mein Leben nicht. Ob weißer Pileolus oder reizendes Flechtwerk: Aluhut bleibt Aluhut, bei allem Verständnis. Der soll sich erstmal mit Gendertheorien sachlich auseinandersetzen, eher er von ‚Krieg gegen die Ehe‘ redet.

  8. Sebastian Schindewolf

    Ich weiß schon, weshalb ich aus dieser „Gemeinschaft“ ausgetreten bin. Ich glaube an Gott. Jedoch nehmen sich die „Vertreter Gottes“ ein wenig zu wichtig. Na ja. Hauptsache die netten Herren bekommen ihre außerehelichen Kinder bezahlt, obwohl ja die meisten ein gelübte abgelegt haben und so manch anderes. Leute die im Glashaus sitzen, sollten lieber nicht mit Steinen werfen.

  9. Mampfi Weiss

    Mal schauen wie lang es diesen Verein noch gibt. Ich finde Kirchen überaus sehr schön und habe auch davor riesigen Respekt. Jedoch alle dies Idioten die die Kirche vertreten sind verlogen, arogannt und möchte nicht mal wissen wieviel davon ehrlich sind. Leben Ihr Sexualleben aus sind zudem Scheinheilig . Kann jeden nur empfehlen von den Verein auszutreten und das Geld ( Kirchensteuer ) besser zu investieren.

  10. Hadrian Lettik

    Es war ja nur eine Frage der Zeit, wann der augenscheinlich gemäßigte, progressive und weltoffene Mann seine beschränkte, von Arroganz, Indoktrination und Ausgrenzung geprägte Weltsicht preisgibt. Und er tut es immer wieder – sei es mit Kondomverbot, Schwulenhass und latentem Rassismus, wenn man die Mitglieder einer Kirche als Rasse bezeichnen mag. YAY, unfehlbare Vertreter Gottes auf Erden – sind schon immer Arschlöcher gewesen.

  11. Fabian Kieper

    Ich habe wirklich genug. Nun braucht keiner länger diesen Mann in Schutz zu nehmen. Seine Annahmen unterscheiden sich nicht von denen seiner verkalkten Vorgänger.

  12. Carlos K H Specht

    Es kotzt mich an, dass ein blinder über Farben spricht!

    Keiner dieser Pfaffen, hat je eine, öffentliche! ?, Beziehung geführt, und versucht dann anderen zu sagen was richtig und falsch ist. Eunuchengehabe und absolut nicht ernst zu nehmen!


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