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Happy Coming-out-Tag!

Heute wäre ein guter Tag, um die Hosen runterzulassen

Der Coming Out Day bzw. Coming-out-Tag wird seit 1988 immer am 11. Oktober begangen. Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans* und Inter* (LGBTI) sind, sofern sie persönlich bereit dazu sind, aufgerufen, sich öffentlich zu zeigen, also erstmals oder erneut den sichtbaren Schritt des Coming-out-Prozesses zu unternehmen. Für Ivar Alexander Mountbatten, dem Ur-Ur-Ur-Enkel von Queen Victoria, ist das nicht mehr nötig: Er hat sich bereits vor einem Monat geoutet, als erster Royal (MÄNNER-Archiv).

Um die queere Community in Sachsen zu ermuntern, haben der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD Sachsen, Oliver Strotzer, und die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Sachsen, Petra Köpping eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

Victor Gutiérrez ist der Star des spanischen Wasser-Ball-Teams, seit Mai offen schwul (MÄNNER-Archiv) und so sieht er aus:

Coming-out

Die Betroffenen fürchten sich vor homo- oder transphoben Reaktionen und leben lieber ein Doppelleben

„Das Coming-out, also das Offenbaren der eigenen sexuellen oder geschlechtlichen Identität gegenüber dem Lebensumfeld, ist für viele Menschen noch immer ein großer, für manche ein zu großer Schritt“, so Strotzer. „Die Betroffenen fürchten sich vor homo- oder transphoben Reaktionen in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld und leben lieber ein Doppelleben, mit all den Nachteilen für die freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, die in unserem Grundgesetz verbrieft ist. Mit dem geplanten Sächsischen Landesaktionsplan für die Vielfalt von Lebensentwürfen, soll unsere Gesellschaft besser für die Situation von LGBTI sensibilisiert und somit Menschen bei ihrem Coming-out stärker unterstützt werden.“ (Dieser junge Fußballer hat das Massaker von Orlando zum Anlass genommen, sich zu outen – MÄNNER-Archiv)

Jeder Mensch hat das Recht, frei von Diskriminierung und Gewalt zu leben“, ergänzt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Sachsen, Petra Köpping. „Deshalb muss dort, wo Homo- und Transphobie auftreten, über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt aufgeklärt werden. Dies betrifft fast alle gesellschaftlichen Bereiche.“ (Zum Beispiel die Wirtschaft: Da sieht es in Deutschland noch sehr mau aus – MÄNNER-Archiv).

Titelbild: Shutterstock


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