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Spätzünder im Pornobusiness

Man kann auch mit 40 oder 50 noch seine Karriere starten

Man stelle sich vor, Marc Bartor oder Jens Riewa wechselten nach ihrer Karriere als Tagesschau-Sprecher in die Pornobranche. Nein, nicht um irgendwelche Off-Text zu sprechen, sondern um ganz vorne mitzumischen. In den USA geht das (wie so vieles). Diesen Weg hat der ehemalige US-amerikanische Nachrichten-Moderator Jim Walker eingeschlagen, der früher u. a. in Südwest-Florida eine lokale Ausgabe der Fox News präsentierte und zweimal für den Emmy nominiert war – nun ist er Darsteller in Schwulenpornos.

Pornokarriere

Dallas Steele (Foto: Pinterest/BC McC)

Aber nicht irgendwelche Pornos: Der Mann hat direkt einen Exklusivvertag mit dem Kult-Label Titan Men ergattert. (In MÄNNER 10.2016 erzählt Tim Kruger, wie er seine eigene Firma gegründet hat – zum Shop)

Statt seriös setzt Walker jetzt auf muskulös

2013 hat er die TV-Branche verlassen, weil ihm seine Chefs Umfragen präsentierten, die angeblich zeigten, dass die Zuschauer ihn nicht mochten. Mal abgesehen von täglichen Quotendruck. Statt seriös setzt Walker jetzt auf muskulös. Er gibt den Silver Daddy mit dem Namen Dallas Steele. Und hat im Frühjahr bei den Grabby Awards, dem Porno-Oscar, direkt zwei Preise gewonnen, unter anderem als „Best Manly Man“. (Übrigens schauen viele Heten gerne Homopornos – MÄNNER-Archiv)

40 ist nicht das Limit

Zu alt für den Job fühlt er sich nicht. Auch, wenn ihm einige Neider vorwerfen, er stecke wohl mitten in der Midlife Crisis: „Offenbar hat da jemand entschieden, dass es Limits gibt, wer man sein kann und was man tun kann, wenn man erstmal 40 oder älter ist.“

Porno

Rocco Steele (Foto: Instagram)

Das hat auch Rocco Steele bewiesen: Mit fast 50 hat der New Yorker nach über 20 Jahren Plackerei im Einzelhandel einen Schlussstrich gezogen, um sich einen langgehegten Traum zu verwirklichen. Als er feststellen musste, dass er in seinem Job wohl noch die nächsten Jahre auf Beförderungen verzichten werde müssen, seine jüngeren Kollegen ihn karrieretechnisch überholten, fasste er einen Entschluss: Er gründete sein eigenes Unterwäschelabel 10seven.

Dafür braucht man aber Kapital und genau das hatte Rocco nicht. Schon damals nebenbei im Escortservice aktiv, riet ihm ein Freund, es mit Pornos zu versuchen, da könne man gut verdienen. Anfangs sträubte er sich, aber da er über die entsprechenden Kontakte in die Pornoproduzentenszene verfügte, sagte er sich dann doch: „Let’s give it a try“. Über 100 Szenen hat er für große Pornostudios gedreht und konnte mit dem dort verdienten Geld sein Label sukzessive aufbauen (MÄNNER-Archiv).

Titelbild: Twitter/Jim Walker


24 Kommentare

  1. Harry Fritot

    Da muss man aber schon sehr viel Frust haben in seinem Job um seinen Körber und seine Seele im Pornobusiness zu verkaufen…
    Käme für mich nie in Frage !!
    Da gibt es angenehmere Lösungen für Frustabbau im Job… 😀

  2. Patrick Kaiser

    Nicht jeder in der Pornobranche hat angefangen weil ihn sein Leben oder sein Beruf frustriert.
    Stell dir vor aber es gibt Leute die arbeiten in diesem Business als spaß.
    Weil sie gerne und viel Vögeln wollen und zu dem Spaß bekommen die auch noch Geld.
    Und was ich so raus lese, tat er das aus freien Stücken und nicht weil er sich nichts mehr zum essen kaufen konnte. Aaalso wird er es wahrscheinlich gerne tun. 😉


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