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Schwuler Esel sorgt für Erklärungsnot

Der Tag im Zeitraffer (24.10.2016)

Die britische rechtspopulistische Partei Ukip sucht einen neuen Vorsitzenden, nachdem Diane James das Amt nur 18 Tage inne hatte. Sie hat den Vorsitz von Nigel Farage übernommen, der die Partei sechs Jahre geleitet hat. Ein Bewerber um den Parteivorsitz, John Rees-Evans, stolpert jetzt über ein Interview über einen angeblich schwulen Esel aus dem Jahr 2014.

Er wurde damals von einem Aktivisten gefragt, ob manche Homosexuelle Sex mit Tieren mögen würden. Seine Antwort: „Ich kann das bezeugen. Wollen Sie davon hören? Mein Pferd steht da, rechts, und dieser männliche Esel kommt näher und hat leider versucht, mein Pferd zu vergewaltigen. Mein Pferd biss den Esel in den Nacken und ich musste meinem Pferd einen Klaps geben, um den Esel zu beschützen.”

Diese Geschichte hat Jo Coburn in der BBC-Sendung „Daily Politics” ausgegraben und den Politiker damit konfrontiert. Er verteidigte sich und sagte, der „schwule Esel” sei zwar kein Beispiel für Schwulen, die auf Tiere stehen, aber immerhin ein „bizarrer Zufall”. Außerdem warf er der Moderatorin vor, sie würde seine Kandidatur um den Parteivorsitz „trivialisieren”.

Schwule verdienen mehr als Bisexuelle

Eine neue Studie aus Großbritannien stellt fest, dass Männer mit unterschiedlicher sexueller Orientierung hohe Gehaltsunterschiede haben. Alex Bryson vom Institut für Bildung am Londoner University College hat die Daten von 20.000 Angestellten analysiert und herausgefunden: Der durchschnittliche Lohn eines bisexuellen Mannes betrag 9,39 Pfund pro Stunde, ein Hetero verdiente 12,30 und schwule Männer sogar 13,33 Pfund. Das heißt: Bisexuelle Männer verdienen rund 30 Prozent weniger als Schwule. (Mehr lesen – MÄNNER-Archiv).

Die Linke zum §175-Gesetzenwurf: „Die Opfer werden erneut entwürdigt”

Den Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas, demzufolge die Opfer von Paragraf 175 eine finanzielle Entschädigung erhalten sollen (MÄNNER-Archiv), kritisiert der stellvertretende Landessprecher der Linken in Nordrhein-Westfalen, Jasper Prigge. „Der Gesetzentwurf von Heiko Maas wird dem Anliegen einer umfassenden Entschädigung und Rehabilitierung in zahlreichen Punkten nicht gerecht. Im Gegenteil, die Opfer der Schwulenverfolgung werden durch die geplanten, sehr geringen Entschädigungszahlungen erneut entwürdigt.” Was genau Prigge kritisiert (MÄNNER-Archiv).

Titelbild: pixabay


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