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Muslimische Schule muss schließen

In dem Londoner Internat wurde gelehrt, dass Schwule getötet werden müssen

„Unser Ziel ist es, Jamia Al-Hudaa zu einem Exzellenzzentrum der Bildung in Europa zu machen”, heißt es auf der Homepage des Internats. Was hinter den Mauern passiert ist, scheint aber wenig Exzellentes zu haben. Im „Jamia Al-Hudaa”-Mädchencollege im Londoner Stadtteil Nottingham soll streng nach Scharia-Gesetz unterrichtet worden sein.

Sharia

Aliyah  Saleem auf Twitter

Nach einem Bericht der ehemaligen Schülerin Aliyah Saleem wurde dort den Schülerinnen beigebracht, dass Männer ihre Frauen schlagen und Schwule getötet werden dürfen. Geschichte, Geographie, Kunst oder Musik wurden nicht unterrichtet. Obwohl ihre Vorwürfe bereits seit 2014 bekannt sind, wird jetzt erst gehandelt: Nach einem Bericht der Times muss die gebührenfinanzierte unabhängige Schule nun schließen. Die Eltern wurden aufgefordert, ihre Töchter am 18. Oktober abzuholen.

Vier Mädchen wurden von der Schule geworfen, weil sie lesbisch gewesen sein sollen

Aliyah sagt, sie sei 2011 von der Schule geflogen, weil sie eine Einmal-Kamera besessen habe. „Wenigstens vier Mädchen wurden damals von der Schule geworfen, weil sie lesbisch gewesen sein sollen.“ Lehrer und Schüler hätten das auch öffentlich diskutiert.

Bibliothek mit extremistischen Büchern

Die Schulbehörde Ofsted hat nach einer Inspektion der Schule festgestellt, dass die Einrichtung nicht den Standards eines britischen Internats entspreche. In der Bibliothek habe man Bücher extremistischen Inhalts gefunden, und die Schüler wüssten elementare Dinge nicht, etwa wie die britische Gesetzgebung funktioniert. Ältere Schülerinnen hätten nicht gewusst, was britische Werte seien.

Schließen der Schule: wirkungslos

Aliyah Saleem, die ihrem Glauben abgeschworen hat, wirft der Regierung vor, zu lange untätig zugesehen zu haben, wie britischen Schulkindern konservative religiöse Ideologien aufoktroyiert wurden. Weiter sagte Aliyah: „Das Schließen der Schule ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Mädchen werden nun auf ähnliche muslimische Schulen gehen, wo man Unterricht mit Scheuklappen betreibt.”

Titelbild: Jamia Al-Hudaa Schule


7 Kommentare

  1. Kevin Montany-Jung

    >die sexuelle revolution war offenbar „führerlos” … jeder dachte zunächst nur an „seinen” eigenen sex. seine befriedigung sein bedürfnis seins seins seins = aber die sex. freiheit siegte schlussendlich über verklemmtheit und dummheit i.c. als eine „anerkannte befriedigungs-kultur” (oder so) … für viele , die an sex. rev. nicht teilnahmen oder teilnehmen durften oder teilnehmen konnten , blieb sogar innerhalb des systems alles beim alten und bis heute dunkel und kalt =?! = oder =?!<

  2. Mathias Braasch

    Ich bin selber Christ. Aber bei allem Respekt für die Religion, ich bin grundsätzlich dafür alle (!) religiösen Schulen zu schließen. Religion ist Privatsache, Schulbildung nicht. Ihre Kinder in religiöser Hinsicht zu erziehen, ist ein Recht der Eltern – nicht der Gesellschaft. Der Staat aber hat das Recht und die Pflicht, dafür zu sorgen, dass den Kindern die für ihr weiteres Leben notwendige Bildung zu vermitteln. Dabei geht es nicht nur um Mathe, Bio, Sprachen usw, sondern es geht dabei auch um die für eine Demokratie unverzichtbaren Werte. Das darf auch nicht verhandelbar sein. Wenn die Briten es zulassen, dass Kinder auf solchen Schulen zu potentiellen Staatsfeinden erzogen werden, dann ist das eine unglaubliche Torheit. Die Schließung dieser Schule ist überfällig. Dass sie überhaupt öffnen konnte, ohne hinreichend und dauerhaft kontrolliert zu werden, das ist skandalös und falsch verstandene Toleranz. Gebt dem Kaiser was des Kaisers und Gott was Gottes ist. Artikel 1. des Grundgesetzes etwa, die Garantie der Menschenwürde eines jeden Menschen, ist nach christlichem Verständnis zwar wohl auch Gottes, aber sie ist vor allem eine unverzichtbare und jederzeit und überall herrschende legitime Forderung des Staates, des „Kaisers”. Um das zu garantieren, sollten Religions- und Weltanschauungsschulen nicht mehr gestattet sein.

  3. Mathias Braasch

    René Bender , sobald sie religionsmündig sind, können sie das ja auch. Dass Eltern ihre Kinder religiös erziehen, gehört zu ihren verfassungsmäßig garantierten Rechten. Dagegen kann der Staat nur einschreiten (und muss es auch), wenn die Kinder etwa zu Hass gegen andere aufgehetzt werden und wenn die verfassungsmäßige Ordnung unseres Landes und seine Werte verletzt werden.


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