Gänsehaut auf Russisch

Aleksey überzeugt die Jury von "The Voice" mit Conchitas ESC-Siegersong

Wenn man vor lauter russischen Pop-Größen auftreten muss, die zum Teil den Eurovision Song Contest gewonnen (Dima Bilan) oder fast gewonnen haben (Polina Gagarina – die sich beim ESC in Wien 2015 gut mit Conchita verstand – MÄNNER-Archiv), liegt es vielleicht nahe, einen ESC-Gewinnersong zu performen. Aleksey Romanov-Malyshkin trat vor ein paar Tagen mit Conchita Wursts „Rise like a Phoenix” bei den „Blind Audition” für die russischen Version von The Voice an. Zu sehen, wie danach eine enorme Anspannung von ihm abfällt, ist fast noch bewegender als sein Auftritt. Und als die Jury ihm mitteilt, dass er weiterkommt, ist die große Freude groß.
Der ESC-Song beschreibe ziemlich gut seine Gefühle nach einer eigenen Trennung, sagt Aleksey gegenüber MÄNNER. Ob das nun eine Frau oder ein Mann war, möchte der Sänger lieber nicht thematisieren. Lassen wir es dabei. Conchitas Song ist schließlich für alle da. (So leben Schwule in Russland unter Putins Antihomopropaganda-Gesetz – MÄNNER-Shop).
Titelbild: Screenshot

16 Kommentare

  1. Martin Marks

    Nur ein Buzzer!? Die Russen beurteilen nicht den Kandidaten, sondern den Song, der von einem schwulen im Original gesungen wird und daher dieser Boykott, trotz einer guten Leistung.

  2. Kai Herlemann

    Die Reibeisen-Stimme, mit der er das am Anfang singt (bis 0:52), passt überhaupt nicht zum Song. Mal abgesehen davon, dass ich eine solche Stimme sowieso nicht mag. Von wenigen Ausnahmen, wo es passt, vielleicht mal abgesehen.

    Er kann aber auch ohne Reibeisen-Stimme und ich denke, man kann raushören, dass er eine durchaus gute Stimme hat. Nur wird der Gesamteindruck vor allem durch den Anfang etwas geschmälert.


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