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Der LGBTI-freundlichste Arbeitgeber

... und was heute sonst noch wichtig ist

Im dritten Jahr in Folge ist IBM der Arbeitgeber weltweit, der sich am besten um die LGBTI-Mitarbeiter seiner Firma kümmert. Die Workplace Pride Foundation, eine Organisation in den Niederlanden, kürte das Unternehmen in der Global Benchmark Survey knapp vor Dow und Shell. Die Plätze belegten:

1. IBM: (US) 89.11%
2. Dow: (US) 86.00%
3. Shell: (NL) 84.89%
4. Accenture (US) – 83.78%
5. KPN: (NL) 80.44%
6. BNP Paribas: (FR) 79.78%
7. Cisco: (US) 73.33%
8. ING: (NL) 70.0%
9. Post NL: (NL) 69.44%
10. Sodexo: (FR) 66.44%

Workplace verkündet die Ergebnisse der Benchmark Survey seit drei Jahren. Firmen bewerben sich um die Teilnahme und öffnen ihre Türen für Mitarbeiter der Universität in Leiden, die dieses Jahr 30 Firmen mit mehr als drei Millionen Mitarbeitern in über 100 Ländern bewerteten. IBM bekam gute Werte unter anderem für den aktiven Widerstand des Unternehmens gegen die Hassgesetze in North Carolina, seine Mitgliedschaft in der Pride Connection in Mexiko und seine Sponsorenschaft für den Pune Pride in Indian, wo Homosexualität offiziell nach wie vor strafbar ist. Außerdem nahm IBM 2016 an Chinas erst zweitem LGBTI-Jobmarket teil und behandelt homo- und heterosexuelle Paare innerhalb der Firma selbstverständlich gleich. Und zwar auch dort, wo gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten können.

Köln tut zu wenig für LGBTI-Flüchtlinge

Die Kölner Rainbow Refugees Cologne – Support Group engagiert sich seit ziemlich genau einem Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem selbstorganisierten Migrantenprojekt baraka im Beratungszentrum rubicon, der Geflüchteten-Selbsthilfeinitiative Sofra Cologne und dem Kölner Flüchtlingsrat für LGBTI-Geflüchtete und bietet ihnen konkrete Hilfe an. Die Stadt ist bisher hinter ihren Hilfszusagen zurückgeblieben, kritisiert die Gruppe jetzt. „Hier werden sie meist im gleichen Heim und gleichem Zimmer mit Landsleuten untergebracht, vor denen sie geflohen sind. Nicht immer ist das Personal in den Flüchtlingsunterkünften sensibilisiert für die speziellen Nöte ihrer LGBTI-Schützlinge. Besonders prekär ist die Lage für Geflüchtete in Gemeinden, die über keine Beratungsund Selbsthilfestruktur für LGBTI verfügen. In den Sammelunterkünften sind sie Beleidigungen, Nötigungen und Drohungen, sexuellen Übergriffen und physischer Gewalt ausgesetzt. (Mehr dazu – MÄNNER Archiv)

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Foto: RVD/Jeroen van der Meyde

König besucht LGBTI-Organisation

Die Niederlande gehören zu den tolerantesten Ländern der Welt. Das Königreich war 2001 der erste Staat der Welt, der die Ehe für Homosexuelle geöffnet hat. Amsterdam gilt als Eldorado für schwule Touristen, die Parade auf den Kanälen lockt jährlich Hunderttausende Besucher an (Hier gibt’s Fotos vom Pride 2015 – MÄNNER-Archiv). Da ist es umso verwunderlicher, dass noch nie ein regierender König eine LGBTI-Organisation besucht hat. Das wird Willem-Alexander ändern: Er wird Ende November mit Aktivisten von COC Nederland sprechen. Der Anlass ist das 70-jährige Bestehen der Nichtregierungsorganisation, die 1946 gegründet wurde und damit die älteste noch bestehende LGBTI-Organisation der Welt ist. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass er uns besuchen wird”, sagt Tanja Ineke, Vorsitzende von COC. „Wir sehen seinen Besuch als echte Unterstützung von LGBTI-Menschen in den Niederlanden und überall in der Welt, da sie immer noch um Akzeptanz und gleiche Rechte kämpfen müssen.” (Mehr dazu – MÄNNER Archiv)

Titelbild: Imago/Schöning


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