Elton John

Elton John singt nicht für Trump

Peinliche Ankündigung aus dem Dunstkreis des gewählten Präsidenten wurde dementiert

Der britische Sänger Sir Elton John hat Gerüchten widersprochen, wonach er bei der Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar 2017 spielen würde. Anthony Scaramucci, Mitglied des Übergangsteams des gewählten 45. Präsidenten, hatte gegenüber BBC gesagt, dass der schwule Sänger im Januar dabei sei und dass Trump somit der 1. US-Präsident in der Geschichte sei, der mit einer besonderen Betonung auf Homorechte ins Weiße Haus einziehe (guter Witz: die LGBTI-Community in den USA fürchtet sich vor ihm – MÄNNER-Archiv).

Wir brauchen einen Menschen im Weißen Haus, keinen Barbaren

Abgesehen davon, dass Trump mit Homorechten ungefähr soviel am Hut hat wie die AfD mit einer Willkommenskultur: Ein Sprecher von Elton John teilte postwendend mit, dass der Sänger nicht bei Trumps Amtseinführung spielen werde. Schließlich hatte er Trump vorher schon ausdrücklich gebeten, seine Musik nicht bei seinen Wahlkampfveranstaltungen zu spielen – und überhaupt hatte der britische Sänger seine Gegenkandidatin Hillary Clinton offen unterstützt (so wie unter anderem auch Beyoncé und Gatte Jay-Z – MÄNNER-Archiv)

Ausdrückliche Wahlkampfhilfe für Hillary Clinton

Elton John hatte sogar ein Konzert gegeben, für das Tickets bis zu 80.500 Dollar kosteten – als Wahlkampfhilfe für Hillary. „Wir brauchen einen Menschen im Weißen Haus, keinen Barbaren“, hatte Elton John noch im Oktober gesagt. Und hinzugefügt, dass die ehemalige First Lady für ihn für Gleichberechtigung, Anstand, Warmherzigkeit und Respekt stehe. Hillary Clinton sei zweifellos die einzige Kandidatin, die höchst qualifiziert sei, diese großartige Nation in schwierigen Zeiten wie diesen zu führen, so der Sänger (es gibt eine letzte Chance für Hillary, doch noch zu gewinnen – MÄNNER-Archiv).

„Nobody wins“ hätte prima gepasst

Okay. Wir verstehen, dass Elton nicht für Trump singen will. Wobei es reizvoll gewesen wäre, wenn er seine Hits wie „Mama Can’t Buy You Love“, „Nobody wins“, „I Don’t Wanna Go On with You Like That“ und vor allem „The Bitch Is Back“ für Trump gespielt hätte.

Titelbild: Shutterstock/Drop of Light


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