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Jesus ist schwul

... und was heute sonst noch wichtig ist

Wir hatten uns schon Sorgen um Jesus gemacht. Weil: Es ist ja immer Mal wieder so, dass sich die Sexualität eines Charakters aus einem Buch oder einer anderen Vorlage spontan von homo- auf heterosexuell ändert, wenn Hollywood sich einmischt. In der Comicvorlage zu „The Walking Dead“ ist Paul „Jesus“ Rovia schwul. So hat ihn Mastermind Robert Kirkman entworfen. Aber, ist das in der erfolgreichsten Fernsehserie der Welt, die seit sechs Jahren nach den Comics entsteht, auch so. Tom Payne, der Jesus seit zwei Staffeln spielt, denkt schon. Während einer Diskussion mit der amerikanischen Ausgabe der Huffington Post erläuterte er: „Es wäre fantastisch, wenn man das auf dem Bildschirm sehen könnte. Kirkman hat gesagt: ‚Er ist ein echter Held und er ist schwul. So ist das eben.‘ Und da das in den Comics so ist, gibt es doch überhaupt keinen Grund, warum es in der Show anders sein sollte.“ Das ist für uns ein eindeutiges Ja. Und Amen.

Donald Trumps homophobes Kabinett

Donald Trump, der gewählte Präsident der USA, hat zwar öffentlich bekanntgegeben, dass er persönlich nicht die Absicht hat, die Fortschritte bei den Rechten für LGBTI, die unter Präsident Barack Obama erreicht worden sind, rückgängig zu machen (MÄNNER-Archiv), besetzt Posten in seiner zukünftigen Regierung allerdings immer wieder mit Menschen, die offen homophobe Einstellungen haben. Nachdem er in der letzten Woche Betsy Devos zur Bildungsministerin machte (MÄNNER-Archiv), deren Familie von Unterstützern von Anti-LGBTI-Gesetzgebung nur so wimmelt, hat er sich für den Posten seiner stellvertretenden Beraterin in Fragen der nationalen Sicherheit nun Kathleen Troia McFarland ausgesucht. Die hat eine homophobe Familiengeschichte der ganz besonders scheußlichen Art, auf die ein Reporter der Zeitschrift Washington Blade seine Leser noch einmal aufmerksam machte, nachdem McFarlands Berufung auf ihren zukünftigen Posten bekannt wurde. (Weiterlesen im MÄNNER-Archiv)
Russell Toveys Coming-out
Den Moment seines inneren Coming-outs weiß der Looking-Star Russell Tovey noch: „”Ich sah mir ‘Beautiful Thing’ im Fernsehen an. Dann nkam meine Mutter rein und ich habe ihn ausgemacht. Als sie rausging, habe ich ihn wieder angemacht und bei mir gedacht: ‘Ok. So bist du auch. Das ist es also.’ Es war, als hätte mir jemand eine Hand auf die Schulter gelegt und gesagt ‘Nur, damit du Bescheid weißt.’ Es war eine Liebesgeschichte mit einem Happy End und sehr wichtig für mich, diese Vorbilder zu haben. Heute gibt es ja viel mehr davon, was super ist.” Eines dieser Vorbilder ist Kevin, den Russell Tovey auch in „Looking – The Movie” (MÄNNER-Archiv) spielt, der jetzt auf VOD zu haben ist. Auch Toveys nächste große Rolle ist schwul. Im Frühjahr 2017 steht er im Londoner Westend mit Spider Man Andrew Garfield in „Angels in Amerika” auf der Bühne. (Mehr dazu – MÄNNER Archiv)
Foto: Gene Page/AMC


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