SHANGHAI CHINA MARCH 23 CHINA OUT Modern dancer and hostess Jin Xing attends a press conferenc

Chinas größter TV-Star ist trans

... und was heute sonst noch wichtig ist

Man könnte meinen Caitlyn Jenner sei eine berühmte Transexuelle. (MÄNNER-Archiv) Könnte man. Oder, man könnte denken, Oprah Winfrey sei eine erfolgreiche TV-Moderatorin. Könnte man auch. Dann hört man als Westler zum ersten Mal von der chinesische Tanz-Legende Jin Xing und befindet sich sehr schnell in einem TV-Kosmos mit völlig neuen Dimensionen. Xing ist seit 1996, also seit mehr als 20 Jahren, offen transsexuell, war die erste chinesische Prominente, die ihre Geschlechtsangleichung öffentlich machte und wird jede Woche in ihrer in Shangai produzierten „The JinXing Show“ von mehr als 100 Millionen Menschen gesehen. Das sind mehr Leute, als in den USA die Oscars oder den Superbowl einschalten. Sie ist der erfolgreichste TV-Star der Volksrepublik, studierte Ballett in New York, hätte auch im Westen bleiben können, entschied aber „Meine Mutter hat mir ein erstes Leben gegeben, das als Chinesin, ich mir ein zweites“.

Die EDU sieht die Ehe zwischen Mann und Frau in Gefahr und will sie schützen

Eine Ehe soll im Kanton Zürich nur zwischen Mann und Frau möglich sein. Das möchte die Eidgenössisch-Demokratische Union mit einer Abstimmung am 27. November erreichen. Die EDU, im Jahr 1975 gegründet, versteht sich als werteorientierte und bibeltreue Partei. Die „traditionelle Ehe“ soll vor dem Untergang bewahrt werden. Ziel der kantonalen Volksabstimmung zum „Schutz der Ehe“ ist es, die Ehe in der Zürcher Kantonsverfassung als „auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau” zu definieren. Die EDU sieht die Ehe zwischen Mann und Frau in Gefahr und will sie schützen. Dabei arbeitet sie in ihrer Kampagne bewusst mit Unwahrheiten. So heißt es: Durch eine Öffnung der Ehe für Homosexuelle oder für mehr als zwei Personen (was niemand wirklich vorhat) also Polygamie, „wie wir sie im Islam haben“ (der Islam funktioniert bei Rechtspopulisten ja immer als Drohkulisse) – drohe der traditionellen Ehe die Abschaffung (auch das will niemand). (Mehr dazu – MÄNNER-Archiv)

Vorschusslorbeeren für Rot-Rot-Grün

er Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg befürwortet die bisher bekannt gewordenen Pläne von SPD, Linken und Grünen für die kommende Legislaturperiode in Berlin. Am vergangenen Samstag wurde der queerpolitische Teil des Koalitionsvertrages abschließend verhandelt. „Wir freuen uns, dass sich der neue Berliner Senat ohne Wenn und Aber zur Ehe für alle bekennt und sich für einen umfassenden Diskriminierungsschutz im Grundgesetz stark machen will. Auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Regenbogenfamilien ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so LSVD-Landesgeschäftsführer Jörg Steinert. SPD, Linke und Grüne wollen zudem die Haushaltsmittel für die Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ bis Ende der Legislaturperiode verdoppeln. Bestehende Schutzlücken können dadurch geschlossen werden. So bekommt Berlin endlich Krisenwohnungen für homosexuelle Opfer von Zwangsverheiratung. Zudem soll die Beratungsstruktur für queere Jugendliche sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen gezielt gestärkt werden. (Mehr dazu – MÄNNER-Archiv)

Foto: Imago/China Foto Press


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