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Overwatch: Mehr LGBTI-Charaktere

Vielfalt ist dem Spielehersteller „sehr wichtig“

Der Spielehersteller Blizzard hat angekündigt, dass das kommende Update für den Multiplayer-Ego-Shooter „Overwatch“ neue LGBTI-Figuren enthalten wird. „Es ist uns sehr wichtig, dass Vielfalt und Inklusion jeder Art vorkommen. Dazu gehören auch LGBTI-Charaktere. Es wird definitiv LGBTI-Helden [in „Overwatch"] geben“, sagte Michael Chu, der das Spiel geschrieben hat.

„Wir wollen, dass die Geschichte über die Beziehungen der Figuren – und zwar nicht nur romantische, sondern auch familiäre – im Verlauf des Spiels so herauskommen, dass wir ihnen gerecht werden“, ergänzte der Entwickler. „Es ist etwas, was uns sehr wichtig ist.“

Die Botschaft: Es ist ein Spiel für alle

„Overwatch“ wurde im Mai veröffentlicht. Seitdem kamen mehrere inhaltliche Updates für das Game heraus, das auf dem PC, der Xbox One sowie der PlayStation 4 gespielt werden kann. In dem Multiplayer-Ego-Shooter steuert jeder Spieler einen Helden. Über eine Internetverbindung spielt man gegen zufällig ausgewählte Gegner.

Dass mit dem Update die Spielewelt um queere Charaktere und Inhalte erweitert wird, freut LGBTI-Spieler. Curtis Free von den „London Gaymers“, einer schwulen Gaming-Gemeinschaft, sagte gegenüber Gay Star News: „Durch sichtbare LGBT-Charaktere sendet Blizzard den Spielern die Botschaft, dass es ein Spiel für alle ist.“ (Bei einem anderen Game geht es dagegen darum, Schwule von einem Dach zu werfen – MÄNNER-Archiv.) 

Es herrscht noch immer ein Mangel an LGBTI-Charakteren

Blizzard gehört immerhin zu den größten und erfolgreichsten Spieleentwicklern. Das US-amerikanische Unternehmen erreicht mit Titeln wie „World of Warcraft“, „StarCraft“ oder „Diablo“ ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. Alleine „Overwatch“ spielen etwa 15 Millionen Menschen.

„Die Zahl an Spielen mit LGBTI-Charakteren als Teil der Geschichte wächst. Viele Rollenspiele erlauben es mittlerweile, dass man sich aussucht, welche Partner man attraktiv findet“, erklärt Curtis Free.

Gleichzeitig betont der Gamer, dass es noch immer einen Mangel an nicht-heterosexuellen Charakteren gibt. Das sei ein Grund dafür, weshalb die Online-Gaming-Community oft homophob und sexistisch ist. „Viele gaymer haben ihre ganze Kindheit lang Spiele gespielt, ohne jemals auf einen LGBTI-Charakter gestoßen zu sein.“

Titelbild: Blizzard Entertainment


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