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Bern und Darmstadt unterm Regenbogen

Das europäische "Rainbow Cities" Netzwerk hat zwei neue Mitglieder

Der Zusammenschluss „Rainbow Cities Network“ hat zwei neue Mitglieder: Nachdem am Wochenende Darmstadt beigetreten war, ist nun auch die Stadt Bern gefolgt und will mehr gegen die Diskriminierung queerer Menschen unternehmen. In der Schweiz sind bereits Zürich (im September gab es dort Aufregung um einen schwulen Kuss – MÄNNER-Archiv) und Genf Mitglied des Netzwerks.

Im „Rainbow Cities Network“, das 2013 in den Niederlanden gegründet wurde, schließen sich europäische Städte mit dem Ziel zusammen, auf lokaler Ebene die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zu bekämpfen. Zu den Maßnahmen gehört, die Anliegen von LGBT-Menschen sichtbar zu machen und in der lokalen Politik zu berücksichtigen sowie die Gewährleistung des gleichen Zugangs zu öffentlichen Dienstleistungen und die Schaffung eines Klimas des Respekts in der Bevölkerung.

Ein wichtiges Zeichen

Im Berner Stadtrat stimmten 53 Mitglieder für den Beitritt, zehn dagegen. Damit werde nicht nur ein wichtiges Zeichen gesetzt, erklärten die Unterstützer – es würden auch aktiv die Anliegen der LGBTI-Bevölkerung in der Politik integriert. „Lasst uns als offene und menschenfreundliche Stadt als gutes Beispiel vorausgehen“, sagte Leena Schmitter vom Grünen Bündnis, GB.

Vielfalt ist eine Bereicherung

Zu den deutschen Mitglieder gehören die Kommunen Berlin (der Stadtstaat wird künftig rot-rot-grün regiert – MÄNNER-Archiv), Köln, Hamburg, Hannover, Mannheim, München und eben Darmstadt. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) erklärte, Vielfalt sei eine Bereicherung. „Allerdings ist es noch immer notwendig, politisch Position zu beziehen und deutlich zu machen, dass alle Lebensentwürfe gleichermaßen eine Berechtigung und einen Platz in unserer Gesellschaft haben.“

Titelbild: Shutterstock/Vectorweb


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