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Russell Tovey: „Schwul sein ist super“

Der Schauspieler sagt, sein Coming-out ist das Beste, was ihm je passiert ist

„Looking“-Star Russell Tovey hat in einem Interview mit der britischen Tageszeitung Evening Standard gesagt, dass seine Homosexualität das Beste ist, was ihm je passiert ist.“Das hat meiner Karriere einfach sehr gut getan“, erzählte Tovey, der sich gerade auf Promotour für seinen neuen Film „The Pass“ befindet, indem er einen schwulen Fussballer vor dem Coming-out spielt. Der Film kommt im Dezember in die englischen und wahrscheinlich im Frühjahr 2017 auch in die deutschen Kinos. Auf die frage, wie er sich auf seine Rolle vorbereitet hat, erzählte erzählte Tovey aus seiner Kindheit. „Als Heranwachsender habe ich definitiv eine Zeit lang versucht, hypermaskulin zu wirken. Obwohl ich, glaube ich, als ich jünger war innerlich deutlich freier war. Das war eine Verbindung zu Jason, der Rolle die ich spiele: das er vorgibt, etwas zu sein, was er nicht ist, dass er sich verstellt.“

Ich sah mir ‚Beautiful Thing‘ im Fernsehen an und habe bei mir gedacht: ‚Ok. So bist du auch.‘

Den Moment seines inneren Coming-outs weiß er auch noch: „“Ich sah mir ‚Beautiful Thing‘ im Fernsehen an. Dann nkam meine Mutter rein und ich habe ihn ausgemacht. Als sie rausging, habe ich ihn wieder angemacht und bei mir gedacht: ‚Ok. So bist du auch. Das ist es also.‘ Es war, als hätte mir jemand eine Hand auf die Schulter gelegt und gesagt ‚Nur, damit du Bescheid weißt.‘ Es war eine Liebesgeschichte mit einem Happy End und sehr wichtig für mich, diese Vorbilder zu haben. Heute gibt es ja viel mehr davon, was super ist.“ Eines dieser Vorbilder ist Kevin, den Russell Tovey auch in „Looking – The Movie“ (MÄNNER-Archiv) spielt, der jetzt auf VOD zu haben ist. Auch Toveys nächste große Rolle ist schwul. Im Frühjahr 2017 steht er im Londoner Westend mit Spider Man Andrew Garfield in „Angels in Amerika“ auf der Bühne.

Foto: BFI Press

Hier der Trailer zu The Pass:


7 Kommentare

  1. Wolfgang Schmitt

    Das war er nie. Die Rollen in Looking und Quantico, und jetzt in The Pass sind in der Gesamtkarriere ja eher Aussetzer. Aber wäre es denn so schlimm? Wenn er gute Rollen, wie die obengenannten, kriegt, ist es doch schön, wenn es einen schwulen Charakter mehr gibt. Bei Zach Efron sagt ja auch niemand „Ich hoffe, der Arme ist jetzt nicht fürs Leben auf Heterorollen festgelegt.“ 😋


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