Troye Sivan arrives for the iHeartRadio Music Festival at the T Mobile Arena in Las Vegas Nevada on

Troye Sivan widmet Preis Jugendlichen

Er habe eine Verantwortung als schwuler Künstler

Der Sänger Troye Sivan hat am Mittwochabend den wichtigsten Musikpreis Australiens erhalten. Der 21-Jährige wurde mit zwei ARIA (Australian Recording Industry Association) Awards ausgezeichnet: Für seinen Song „Youth“ und für das Video dazu. (Sein Lied „Wild“ erzählt eine schwule Liebesgeschichte – im MÄNNER-Archiv gibt’s das Video)

Den Preis hat Troye Sivan, der in Südafrika geboren, aber in Australien aufgewachsen ist, allen queeren Jugendlichen gewidmet: „Dieser Preis ist für alle schwulen und lesbischen Kids, die Musik machen wollen. Ihr könnt es schaffen und auch einen ARIA gewinnen.“ Den Award hat ihm Robbie Williams überreicht.

Troye Sivan kämpft dafür, was ihm wichtig ist

Troye Sivan, der durch YouTube-Videos bekannt wurde, hat auch über seine Verantwortung als schwuler Künstler gesprochen. „Es macht mich manchmal verrückt. Es ist viel Druck. Aber es wäre unverantwortlich von mir, nicht alles zu tun, um es zum Thema zu machen.“

„Es ist eine Gnade, dass ich so eine großartige Plattform habe, um mit so vielen Menschen zu sprechen. Und ich nutze sie jede Sekunde, um über die Dinge zu sprechen, die ich für wichtig halte. Und um dafür zu kämpfen, was ich wichtig finde“, sagte er nach der Preisverleihung.

„Wir dürfen nicht zufrieden sein“

Damit meinte er vor allem die Eheöffnung, die es in Australien noch immer nicht gibt. „Für mich fühlt es sich an, als wäre es keine Sache mehr für die Leute, sondern nur noch für Politiker. Australien ist so ein fortschrittliches und offenes Land. Ich bin so froh, hierher zu kommen. Es nervt, dass es keine Ehe für Homosexuelle gibt.“ (Auch Kylie Minogue und Dolly Parton setzen sich für die Eheöffnung ein – MÄNNER-Archiv.)

Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Homosexuelle in Down Under heiraten dürfen, sagte der Musiker. „Das heißt aber nicht, dass wir zufrieden sein können. Ich glaube, was ich tun kann, ist, die Sache immer wieder anzubringen.“

Titelbild: imago/UPI Photo


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