December 17 2016 Mobile ALABAMA USA US President elect Donald Trump speaks at Ladd Peebles St

Wird Trump Präsident?

Die Ergebnisse unserer Wochenumfrage sind eindeutig, auch wenn Ihr die Hoffnung nicht aufgebt

270 Stimmen der Wahlmänner und Wahlfrauen braucht der zukünftige Präsident der USA am Montag, um das Electoral College zu gewinnen, die jetzige Verteilung in den Bundesstaaten nach der Wahl sichert Donald Trump 306 Stimmen. Hillary Clinton kommt auf 232 Stimmen. Die republikanischen Wahlmänner und -frauen müssen allerdings nicht für Clinton stimmen, sondern könnten ihre Stimmen laut der Verfassung der Vereinigten Staaten auch einem alternativen republikanischen Kandidaten geben. In unserer Umfrage der Woche wollten wir von Euch wissen, für wie mutig  ihr das Electoral College haltet (MÄNNER-Archiv).

55 Prozent von Euch sind der Überzeugung, dass Trump am Ende die Nase vorn hat

Die Ergebnisse sind deutlich, aber auch vielfältig: 55 Prozent von Euch sind der Überzeugung, dass Trump am Ende die Nase vorn hat und Präsident wird. 24,8 Prozent glauben zwar, dass Hillary Clinton mehr Stimmen bekommt, als sie eigentlich Wahlmänner und -frauen hinter sich versammelt hat, Trump aber trotzdem gewinnt. Nur etwas mehr als jeder Fünfte derjenigen, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, glaubt, dass Clinton am Ende gewinnt. Sollte das passieren, wäre es erstens eine absolute Premiere in der US-Geschichte mit unabsehbaren politischen Folgen, und zweitens hätte Clinton es mit einem Senat, der sich fest in republikanischer Hand befindet, als Präsidentin nicht leicht. Zehn Wahlmänner und Wahlfrauen, ein Republikaner und neun Demokraten, die sich nach einem der Väter der US-Verfassung „Hamilton Voters” nennen, haben schon öffentlich bekanntgegeben, dass sie frei abstimmen werden, auch wenn die Mehrheiten in ihrem Bundesstaat etwas anderes vorschreiben.

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Drei von ihnen haben Klage gegen die Gesetze eingereicht, die ihnen das vorschreiben. Das ist die größte Gruppe von Widerständler im Electoral College in mehr als 200 Jahren. 1808 hatten sechs Wahlmänner gegen den Kandidaten James Madison gestimmt, obwohl die Mehrheiten in ihren Bundesstaaten anders lagen. Madison gilt als einer der schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten. Ziel der „Hamilton Voters” ist es, Donald Trump 37 republikanische Wahlmänner und Wahlfrauen abspenstig zu machen. Das würde vorläufig verhindern, dass er Präsident wird. Es ist, so viel können wir sagen, sehr unwahrscheinlich, dass sich das noch abwenden lässt, auch wenn sich viele, viele Menschen darüm bemühen (MÄNNER-Archiv).  

Foto: Imago/ZUMA Press


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