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3 Fußballprofis vor dem Coming-out?

Die Debatte um Homophobie im britischen Fußball geht weiter

Die Spekulationen um schwule Fußballprofis in Großbritannien ist durch den Abgeordneten der schottischen Nationalpartei SNP John Nicolson neu befeuert worden. 

„Wie ich gehört habe, befinden sich drei Spieler in Gesprächen mit dem britischen Fußballverband wegen ihres Coming-outs – aber noch haben sie es nicht getan.“ Das sagte er im Ausschuss für Medien und Sport des britischen Unterhauses. Allerdings wurde die Äußerung vom Verband dementiert. Auch Nicolson selber sagte, er habe sich auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 2015 bezogen.

So oder so: Nicolsons Äußerung bringt Leben in die Debatte, die Greg Clarke vor wenigen Monaten angestoßen hat.

Coming-out – keine gute Idee 

„Schwulen Spielern würde ich nicht zum Coming-out raten”, sagte der Vorsitzende der britischen Football Association und konstatierte: Fußball und Homosexualität sind offenbar in England noch immer nicht vereinbar. Wer sich oute, laufe Gefahr, beschimpft und beleidigt zu werden, sagte er im Parlament vor Mitgliedern desselben Komitees. (Der einzige offen schwule Profi Robbie Rogers hat es im Sommer selber erlebt -MÄNNER-Archiv).

Sportministerin Tracey Crouch hatte ihn dafür kritisiert. Clarkes „enttäuschende Äußerungen“ würden Spieler eher dazu verleiten, sich zu verstecken.

3 von 4 Fußballfans sagen, sie haben bei Sportevents schon mal homophobe Sprüche gehört

Ende November hatten die britischen Erstliga-Fußballclubs eine breite Aktion gegen Homophobie unterstützt. Teil der Kampagne war es, das Wembley Stadion in den Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen. Außerdem organisierten die Clubs Treffen mit LGBTI-Fanorganisationen. Große Teams wie Arsenal London, Manchester United und Liverpool trugen bei ihren Spielen wie schon beim Training Regenbogenschnürsenkel.

Die LGBTI-Organisation Stonewall hatte die Aktion angestoßen, nachdem 3 von 4 Fußballfans angaben, bei Sportevents homophobe Sprüche gehört zu haben.

Das ist eine unserer 7 Fragen zum MÄNNER-Jahresrückblick 2016:

Die Umfrage ist bereits beendet!Hier die Ergebnisse:

Wer hat 2016 den Titel "Beste Freundin" der LGBTI-Community verdient?

Titelbild: Imago


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