mike_hot_pence

Der coole schwule Pence-Doppelgänger

Glen Pannell sammelt Geld für LGBTI-Organisationen

Für den künftigen US-Vizepräsidenten Mike Pence gehalten zu werden, weil man ihm verdammt ähnlich sieht – das ist schon ein schweres Los. Glen Pannell hat dieses Schicksal, aber er macht das Beste draus.

Der schwule US-Schauspieler sammelt auf den Straßen von New York Geld für den guten Zweck: u.a. für The Trevor Project, eine US-Organisation, die LGBTI-Jugendlichen beim Coming-out mit Rat und Tat zur Seite steht, und für Planned Parenthood, eine Organisation, die Familienplanung, Schwangerschaftstests, aber auch Schwangerschaftsabbrüche, ferner LGBTI-Beratung und Tests auf sexuell übertragbare Erkrankungen anbietet (um Pence zu ärgern, überweisen viele Amerikaner Geld in dessen Namen an die Organisation – MÄNNER-Archiv) – alles Ziele, gegen die der künftige Vize steht und gegen die er kämpft. So hat er einst gefordert, die Mittel für HIV-Prävention zu streichen (damit die Hilfsorganisationen nicht länger einen Lebensstil zelebrieren und propagieren, der die Verbreitung von HIV begünstigt) und das Geld lieber in Homoheiler-Therapien zu investieren.

Verzweiflung nach US-Wahl

Dessen Doppelgänger Glenn Pannell sagte gegenüber der Huffington Post, er versuche seine Verzweiflung nach dem Trump-Sieg in etwas Gutes zu verwandeln, indem er in seinem „Hot-Pence“Outfit, wie er es nennt, durch die Straßen zieht. „Ich will Geld sammeln und für ein Bewusstsein sorgen und vielleicht sogar für ein bisschen Hoffnung.“

Eine Menge Menschen haben Angst und sind verunsichert über die nächsten vier Jahre

Vom People Magazine gefragt, was er seinem prominenten Doppelgänger sagen würde, sagte Pannell: „Wenn Du mal eine Meile in meinen kurzen Hosen unterwegs bist, würdest Du einen Menge Menschen treffen, die Angst haben und verunsichert sind über die nächsten vier Jahre, weil sie in den vergangen vier Wochen erleben, wie Hasskommentare zunehmen.“

Gegenüber dem Blogger Howard Sherman, der die Geschichte von Glen Pannell als erstes erzählte, sagte Pannell: „Ich will mich an Michelle Obamas Worte halten: When they go low, we go high.“

Nach der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA breitet sich in der amerikanischen LGBTI-Gemeinde Panik aus. Noch in der Nacht nach der Wahl loteten viele Amerikaner – darunter vermutlich viele queere Bürger – die Möglichkeiten aus, nach Kanada auszuwandern, und legten die Seite der Behörde lahm (MÄNNER-Archiv).

Titelbild: Howard Sherman


2 Kommentare


Schreibe einen neuen Kommentar



Likes & Shares

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. mehr Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close