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Hedwig von Beverfoerde verlässt die CDU

... und was heute sonst noch wichtig ist

Hedwig von Beverfoerde ist am Mittwoch aus der CDU ausgetreten. In einer unter einem Link auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten Erklärung, macht sie vor allem Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel dafür verantwortlich, spart aber nicht mit homo- und trans*phoben sowie fremdenfeindlichen Aussagen. „Angela Merkel ließ keinen Stein auf dem anderen. Energiepolitisches Kamikaze, Euro-Haftungsroulette mit deutschem Sparvermögen, Abschaffung der Wehrfähigkeit, Gender- und Sexuelle-Vielfalts-Indoktrination unter CDU-Führung, – schon das eine beachtliche Bilanz des Schreckens.” Nichts davon stimmt, aber was soll’s, von Beverfoerde lässt sich von Fakten nicht beeinflussen und macht gleich in Richtung Geflüchteter weiter mit ihrer Propaganda: „Hunderttausende Immigranten, zumeist junge moslemische Männer, haben Deutschland in nur wenigen Monaten radikal verändert. Die innere Sicherheit ist vielerorts rapide gesunken. Straftaten aller Art häufen sich. Die Behörden vermuten unter den Eingereisten nicht wenige IS-Terroristen, die jederzeit losschlagen können. … ” Wie gesagt, das sind alles reine, und deswegen von ihr auch unbelegte, Behauptungen, die homophoben und frendenfeindlichen Charakter haben. Viele in der CDU, nicht zuletzt die gerade in ihrem Amt bestätigte Angela Merkel, werden froh sein, Beverfoerde los zu sein. Und das nicht nur, weil sie im zweiten Jahr in Folge Miss Homophobia geworden ist. (MÄNNER-Archiv)

Hong Kongs Sozialarbeiter heilen LGBTI

Die Regierung von Hong Kong lässt zu, dass Sozialarbeiter jugendliche LGBTI versuchen zu heilen. Das werfen Menschenrechtsaktivisten der Stadtverwaltung vor, wie die „South China Morning Post“ berichtet. Zu der Behandlung, welche die queeren Jugendlichen hetero machen soll, gehören neben regelmäßigem Beten auch kalte Duschen sowie der Einsatz von Elektroschocks. So sollen sie ihre homosexuellen Neigungen unter Kontrolle halten. Die Stadt hat sich 2010 geweigert, die Konversionstherapien zu verbieten. Dabei ist hinreichend belegt, dass solche Heilungsversuche schweren psychischen wie körperlichen Schaden anrichten können. „Diese Praxis ist schädlich, weil die Therapeuten behaupten, man sei nicht gut genug, da man nicht heterosexuell ist“, sagt Yeo Wai-wai, Sprecherin der Women’s Coalition of Hong Kong. „Sie werden sich wie ein Verlierer fühlen und womöglich Selbstmordgedanken entwickeln.“ Auch Casey Kwok Ka-chai von „Her Fund“, einer Organisation, die sich für Gewaltopfer einsetzt und sexuelle Minderheiten unterstützt, kennt solche Fälle. Sozialarbeiter hätten Jugendliche an Therapeuten vermittelt, um sie zu „heilen“. (Diese zwei schwulen Chinesen kämpfen darum, einander heiraten zu können – MÄNNER-Archiv.)

So schön ist der Winter

Jakub und David können es wohl doch nicht lassen. Eigentlich wollte das schwule Paar aus Polen nach dem erfolgreichen Video zu Roxettes „Some Other Summer“ (MÄNNER-Archiv) keine Filme mehr produzieren. Doch dann bekamen die Mitte-30-Jährigen Morddrohungen. Man sollte ihnen „die Kehle durchschneiden”, andere wollten sie „mit Säure übergießen”, wieder andere forderten, die Männer „in die Gaskammer” zu schicken (MÄNNER-Archiv). Jetzt haben sie „einen lustigen Weg gefunden, gegen die Homofeindlichkeit zu kämpfen“, wie sie selbst sagen: Sie hören nicht auf – und erfreuen uns mit weiteren Musikvideos zu bekannten Songs. Sie haben sich ein Lied der polnischen Schwulenikone Beata Kozidrak ausgesucht. Die war so begeistert vom Video, dass sie es gleich geteilt hat. „Es ist auf Polnisch, weil es so überzeugender für die polnische Gesellschaft ist. Und die wollen wir ändern“, sagen die beiden MÄNNER. Im Video zeigen Jakub und David die vier Jahreszeiten: Frühling und Herbst haben sie in Polen, den Sommer in Italien und den Winter in Russland gedreht. „Wenn der Sommer vorbei ist, sind alle traurig“, sagen sie. „Deshalb wollten wir zeigen, dass man das ganze Jahr über Spaß hat.“

Foto: Imago/MüllerStaufenberg


18 Kommentare

  1. Andreas Heine

    Nun kann sie mit der Storchen von der AfD das Aktionsbündnis DEMO für ALLE besser betreuen. Alle heißt ohne uns genau wie der Satz: Wir sind das Volk, nur eben nicht ich. Der Adel sollte mal bissel etwas überdenken mit dem Kürzel „von”.

  2. Henner Hemprich

    Mein Gott ! Was hilft da vielleicht ( eher nicht ) mal eine private Diskussion unter vier Augen um nun mal auf ein bisschen Verstand und Vernunft zu kommen? Wechseljahre? Oder nur blöd?

  3. Attila Gaszner

    Nur weil sie nicht mehr in der CDU ist wird die Partei nicht umdenken. Sie sagt zwar selbst das sie „parteilos” ist.. aber sie wird noch Einfluss weiterhin haben. Auch wird es weiterhin eine „Demo für alle geben”. Nur weil eine (sorry) „Bitch” weg ist, wird es weitere geben die Hetze betreiben. Also nicht ausruhen … weiter machen!!!
    Und selbst wenn sie zur AfD wechselt .. eine Ms. Homophobie ist nur EINE Person. Die Mitläufer muss man erreichen.


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