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Homophober Angriff in Prenzlauer Berg

Zwei Männer wurden beleidigt und geschlagen

Zwei bisher Unbekannte haben heute früh in Prenzlauer Berg drei Männer homophob beleidigt und zwei von ihnen geschlagen. Nach Angaben eines 28-Jährigen sei dieser gegen 4.45 Uhr Arm in Arm mit seinem 27 Jahre alten Freund in der Schönhauser Allee unterwegs gewesen. Das Paar war in Begleitung eines 26-jährigen Bekannten.

Plötzlich seien zwei ihnen unbekannte Männer auf sie zugekommen und hätten begonnen, sie homophob zu beleidigen. Als die drei darauf nicht reagierten, seien ihnen die Unbekannten gefolgt. Einer der beiden habe dann dem 26-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Als der 27-Jährige daraufhin dazwischen gegangen sei, bekam er nach seinen Angaben von dem aggressiven Unbekannten einen Faustschlag ins Gesicht. Anschließend flüchteten die Angreifer. Die beiden Geschlagenen erlitten leichte Verletzungen. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung dauern an. Zu den Tätern machte die Polizei keine Angaben.

Es ist bereits der dritte homophobe Zwischenfall in Berlin in relativ kurzer Zeit. Die Übergriffe gegen queere Menschen in der Hauptstadt nehmen zu. Dasselbe bestätigten auch Berichte aus der spanischen Haupststadt Madrid (MÄNNER-Archiv).

Seit dem 23. Juni sind auch homophobe Angriffe in Großbritannien stark angestiegen, laut LGBTI-AntiGewalt-Projekt Galop um 147 %, verglichen mit demselben Zeitraum im Vorjahr. Die Unterstützung von Galop wurden von 187 Menschen wegen LGBTI-feindlicher Übergriffe in Anspruch genommen MÄNNER-Archiv.

Titelbild: Shutterstock


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