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Madonna singt im Auto

... und was heute sonst noch wichtig ist

Diese Woche war es endlich so weit: Nach Lady Gaga, Michelle Obama und vielen, vielen anderen stieg endlich die Mutter des Pop, Madonna, zum amerikanischen Talk-Show-Host James Corden ins Auto, um mit ihm beim Carpool-Karaoke zu singen und sich rüde zu benehmen. Sie sang ihren größten Hits, „Vogue“, „Papa Don’t Preach“ und „Bitch, I’m Madonna“ inklusive, erzählte, wie sie mal mit Michael Jackson rumgeknutscht hatte und hob das Bein, sehr, sehr hoch. Außerdem verriet sie, dass sie ansonsten, wenn sie sich wie gerade auf Tour befindet, ein eher langweilig geregeltes Leben führt: „Ich rauche nicht. Ich trinke nicht, ich schmeiß keine Partys, alles sehr gesittet. In meiner Arbeit bin ich rebellisch, in meinem Privatleben nicht. Da bin ich eher berechenbar.“ Das Video findet Ihr unten. Zu schön.

So viel kosten Hasskommentare

Das Internet ist ein Ort voller Hass. Auf Ausländer, Juden, Muslime, auf Andersdenkende – und Andersliebende. Ende Oktober wurde der Fall von Maurice aus Köln bekannt, der für ein Kussfoto mit seinem Freund Tausende beleidigende Kommentare erhalten hat (MÄNNER-Archiv). Oft machen sich die Kommentatoren strafbar. So auch ein 45-jähriger Mann aus Pöcking in Oberbayern. Das Landgericht Starnberg hat den Handwerker wegen ausländer- und homofeindlicher Kommentare zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt, berichtet die Süddeutsche Zeitung am Donnerstag. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass er sich wegen Volksverhetzung strafbar gemacht hat. Im Frühjahr 2015 hat er ein CSD-Foto, auf dem leicht bekleidete Männer und eine Regenbogenflagge zu sehen war, kommentiert:  „Schwule würden ihm zwar am Arsch vorbei gehen”, doch die beiden Männer sollte man „nach Dachau schicken”. Außerdem hat er zum Hass gegen Moslems aufgestachelt. Der Mann hatte auf Facebook gefragt, „warum kein Polizist mit einem Schlagstock auf den Kanakenschädel einhaut”. (Weiterlesen im MÄNNER-Archiv)

Der ESC findet definitiv in Kiew statt

Nach Anfang der Woche hieß es, der Eurovision Song Contest könnte der ukrainischen Hauptstadt weggenommen werden. Als Grund wurde genannt, dass die Organisation um Monate in Verzug sei (MÄNNER-Archiv.) Nun hat sich die European Broadcasting Union (EBU) jedoch entschieden: Der ESC 2017 findet am geplanten Datum in Kiew statt. „Grünes Licht für Kiew, aber die Herausforderungen bleiben”, schreibt die EBU. Sowohl die Leitungsgruppe des Eurovision in der EBU als auch Oleksandr Charebin und Viktoria Romanova vom ukrainischen Fernsehen und der ausführende Sender betonten, dass noch viel zu erledigen sei. Doch laut Jon Ola Sand, Generalmanager des ESC, vertraut die ESC-Lenkungsgruppe voll und ganz darauf, dass alle Probleme bis zum Mai gelöst werden. Der ausführende Sender NTU hat erst kürzlich Charebin und Romanova zu den Generalverantwortlichen des Grand Prix ernannt worden. Stuart Barlow unterstützt sie und verantwortet die drei Shows. (Dieser ukrainische LGBTI-Aktivist ist optimistisch, dass sein Land bald so tolerant wird wie Westeuropa – MÄNNER-Archiv.)

Kartenvorverkauf ab Januar

Dieses Trio veranlasste die ESC-Leitungsgruppe, den Bemühungen zu glauben. Finanzielle Schwierigkeiten waren kein Thema mehr, genauso wenig wie ein angeblicher Plan B, den größten Musikwettbewerb der Welt in einem anderen Land stattfinden zu lassen – etwa in Russland. Die nächste Sitzung der Leitungsgruppe des ESC werde in Kiew im Januar stattfinden. Parallel dazu werden die Halbfinals ausgelost. Im Januar soll auch der Kartenvorverkauf für den ESC beginnen. Die Shows finden am 9., 11. und 13. Mai 2017 in Kiews Internationalem Messezentrum statt.


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