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Michelle Obama: „Fürchtet euch nicht“

Die First Lady der USA hielt eine letzte Rede, in der sie die Vielfältigkeit der USA herausstellte

Michelle Obama hat die „wunderbare Vielfältigkeit“ der USA auch in ihrer Abschiedsrede als First Lady gefeiert. Die hielt sie im East Room des Weißen Hauses vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Beratungsstellen in den USA. Also Menschen, die sich um andere Menschen in Not kümmern und diesen in Schulen und anderen Einrichtungen weiterhelfen, darunter auch Fälle von obdachlosen LGBTI-Jugendlichen und Teenagern, die von ihren Eltern aufgrund ihrer Homo- oder Transsexualität vor die Tür gesetzt werden oder verbale und/oder körperliche Gewalt erfahren haben.

Junge Menschen sollten sich immer auf ihre Hoffnung verlassen, und nie vor ihrer Angst kapitulieren

In einer kraftvollen und gleichzeitig sehr emotionalen Rede, sagte Obama unter anderem, junge Menschen müssten sich die beste Ausbildung verschaffen, die sie bekommen könnten, weil die eine Voraussetzung dafür sei, dass sie danach „mit gutem Beispiel vorangehen. Und sich dabei immer auf ihre Hoffnung verlassen, und nie vor ihrer Angst kapitulieren. Fürchtet Euch nicht.“ Obama sagte weiter, die vielfältigen Lebensentwürfe der Amerikaner wären „keine Bedrohung für das, was wir sind“, sondern würden die USA erst zu der großartigen Nation machen, die sie seien.

„Ihr habt das Recht, genau die zu sein, die Ihr sein wollt“

„An alle jungen Menschen da draußen: Lasst Euch von niemandem das Gefühl vermitteln, auf Euch käme es nicht an, oder dass ihr keinen Platz in der Geschichte von Amerika habt. Denn das tut ihr. Und Ihr habt das Recht, genau die zu sein, die Ihr sein wollt.“ Sie beschwor die jungen Amerikaner „für die amerikanischen Werte aufzustehen, die uns stolz machen“ und fügte an, es sei wichtig, „den Stimmen des Zweifels, die uns entzweien wollen, die Wut und Angst verbreiten, und mit denen wir uns in unseren Leben auseinandersetzen müssen, etwas entgegenzustellen.“ Abschließend dankte sie den Beratern eben dieser jungen Menschen und sagte: „Ihre First Lady zu sein, war die größte Ehre meines Lebens. Ich hoffe, ich habe sie stolz gemacht.“ Sie und ihr Ehemann, Präsident Barack Obama (MÄNNER-Archiv), verabschieden sich mit den höchsten Beliebtheitswerten eines präsidialen Paares in 20 Jahren aus dem Weißen Haus.

Foto: Shutterstock/Debby Wong

Hier ein Ausschnitt der Rede:

 


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