Streisand: Man kann Trump nicht glauben

Barbra Streisand kritisiert den zukünftigen Präsidenten und ist dabei ganz und gar divesk

Barbra Streisand hat den ersten großen Diven-Moment 2016 produziert und dabei die Latte sehr, sehr hoch gelegt. Denn wer schafft das schon: Gleichzeitig politisch relevant, klug, amüsant, aber auch ein bisschen wie von einem anderen Planeten rüberzukommen? Nicht falsch verstehen: Wir von der MÄNNER lieben Streisand. Weil: Um diese Art vom Petitesse unterhaltsam zu machen, braucht es schon einen Star der Größe unserer Barbra. Die wurde gestern von Chris Matthews, dem wichtigsten Nachrichtenjournalisten des Fernsehsenders MSNBC interviewt, über die Kontroverse rund um die Golden Globe-Rede von Meryl Streep. (MÄNNER-Archiv)

Um diese Art vom Petitesse unterhaltsam zu machen, braucht es schon einen Star von Barbras Größe

Streisand schlug sich, nachdem Donald Trump Streep für ihre Kritik an ihm auf Twitter scharf angegangen war und die Schauspielerin als „überbewertet“ bezeichnet hatte, sofort auf die Seite von Streep und kritisierte Trump ebenfalls: „Warum kümmert er sich nicht um wichtigere Dinge, als Meryl auf Twitter anzugreifen? Was für ein Verhalten! Ich weiß nicht, wie wir das vier Jahre lang ertragen sollen. Ich fand, sie hat sich sehr elegant ausgedrückt. Sein Verhalten war der Position eines Präsidenten nicht würdig. Oder jeder Person mit ein bisschen Anstand. Es ist beschämend, wie er jeden der ihn kritisiert persönlich angreifen muss.“

„Wissen Sie Chris, ich lasse mir gerade die Zähne reinigen.“

So eloquent wie sie ist: Sie wirkt bei all dem etwas unkonzentriert und leicht fahrig. Und gibt nach zwei Minuten spontan zu: „Wissen Sie Chris, ich lasse mir gerade die Zähne reinigen.“ Wie man das so macht, als Weltstar: Man gibt ein Interview in einer der wichtigsten Nachrichtensendungen der USA, über einen mittleren politischen Skandal, und lässt sich dabei die Zähne reinigen. Warum auch nicht? Streisand hält das jedenfalls nicht von pointierten Aussagen ab. Über Trump sagt sie: „Früher hat er gesagt, Streep wäre eine seiner Lieblingsschauspielerinnen. Man kann eben einfach nichts von dem glauben, was er sagt.“

Foto: Shutterstock/s_bukley


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