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ESC: Das sind die deutschen Kandidaten

Fünf Sänger kämpfen Anfang Februar für die Fahrt nach Kiew

Germany, 0 Points: Nachdem es in den letzten beiden Jahren mit zwei letzten Plätzen allzu schlecht um die deutschen Vertreter beim Eurovision Song Contest aussah, kehrte die ARD wieder zu einem Casting zurück: Rund 2000 Bewerber wollten für Deutschland zum ESC nach Kiew fahren. Der Grand Prix findet definitiv dort statt – auch wenn das im Vorfeld gar nicht so sicher war (MÄNNER-Archiv).

Jetzt steht fest, welche fünf Sänger im nationalen Vorentscheid gegeneinander antreten: Axel Maximilian Feige, Felicia Lu Kürbiß, Helene Nissen, Isabella „Levina” Lueen oder Wilhelm „Sadi” Richter wird am 9. Februar als Sieger aus der Show „Eurovision Song Contest – Unser Song 2017” hervorgehen.

Erstmals europäisches Stimmungsbarometer beim Vorentscheid

Wer dort mit welchem Song antritt, bestimmen die TV-Zuschauer in Deutschland am Ende der dreistündigen Vorentscheid-Show. Empfehlungen für die Auswahl gibt die Jury, bestehend aus Lena, Tim Bendzko und Florian Silbereisen. Sie kommentieren die Auftritte, haben aber kein Stimmrecht. (Beim ESC in Stockholm waren Regenbogenfahnen erlaubt – MÄNNER-Archiv.)

Erstmals wird das internationale Publikum gefragt: Fans in Europa können die Show im Stream verfolgen und über die offizielle Eurovisions-App ihre Favoriten benennen. „Der deutsche ESC-Vorentscheid zeigt somit erstmals in allen Runden auch ein ‘europäisches Stimmungsbarometer'”, schreibt die ARD.

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Axel Maximilian Feige (28), der sich selbst als kreativ, risikofreudig und Teamplayer beschreibt. Foto: ARD

Axel Maximilian Feige (28) wohnt in Hamburg und arbeitet dort als freischaffender Musiker. Als Kind lernte er Fagott und Klavier, Gitarre und Bass brachte er sich selbst bei. Mit 15 Jahren gründete Axel seine erste Band, aktuell spielt er bei „Absolem Max” und „Diazpora”. Deren neues Album erscheint Mitte Februar.

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Felicia Lu Kürbiß, die mit Elektropop nach Kiew fahren will. Foto: ARD

Felicia Lu Kürbiß (21) kommt aus Freilassing (Berchtesgadener Land). Sie spielt Klavier und arbeitet derzeit unter anderem als Songwriterin. Ihre Musikrichtung nennt sie „Elektro-Pop”. So gut wie jede Woche veröffentlicht sie ein Video auf YouTube. Sie hat bereits Erfahrung mit Casting-Shows: 2014 stand sie im Finale von „Rising Star”.

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Helene Nissen, deren Lieblingssänger Gabrielle Aplin, Tori Kelly, Hudson Taylor und Demi Lovato sind. Foto: ARD

Helene Nissen (20) aus Hollingstedt (Kreis Schleswig-Flensburg) geht noch zur Schule. Bühnenerfahrung hat sie etwa beim NDR gesammelt – für den Sender trat sie bereits auf der Travemünder Woche auf. Sie spielt Gitarre und gibt gemeinsam mit ihrem Bruder Konzerte.

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Isabella „Levina” Lueen hat bereits mehrere Gesangspreise gewonnen. Foto: ARD

Isabella „Levina” Lueen (25) lebt in Berlin. Zurzeit studiert sie Music Management am London College of Music, vorher schloss sie dort ein Gesangsstudium ab. Levina schreibt Soul- und Popsongs, bekam mit neun Jahren Gesangs- und Klavierunterricht und spielte bis zu ihrem 16. Lebensjahr in Kindermusicals. Mit ihrer Band spielt sie regelmäßig in Bars.

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Der jüngste Kandidat: Wilhelm „Sadi” Richter ist erst 19 Jahre alt.

Wilhelm „Sadi” Richter ist 19 Jahre alt und lebt in Dortmund. An der Folkwang Universität der Künste in Essen studiert er Komposition. Sadi ist Jazzmusiker, spielt Klavier, Bass und Schlagzeug und singt in Clubs. Als Fünfzehnjähriger war er für die Sendung „Shooting Stars” Gesangstrainer von Sylvie Meis (ehemals Sylvie van der Vaart).

Zu den ausgewählten Kandidaten erklärt Thomas Schreiber, ARD Unterhaltungskoordinator: „Wir präsentieren beim deutschen Vorentscheid fünf spannende Kandidatinnen und Kandidaten, die uns in intensiven Studiosessions musikalisch und mit ihrer Performance überzeugt haben und sehr unterschiedlich sind. Ich bin neugierig, für wen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer entscheiden werden.”

Titelfoto: ARD


15 Kommentare

  1. Michael Govorov

    Die Marketingabteilung hat wohl wieder Mist gebaut. Seht es ein: Lena Meyer Landrut war eine Ausnahme.
    Wobei den jungen Typen könnte man kommerziell gut ausschlachten.


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