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Mutter ersticht Sohn weil er schwul war

Eine Frau in Brasilien sitzt wegen des Mordes an ihrem 17-jährigen Sohn in Untersuchungshaft

Eine Frau in einer Kleinstadt in der Nähe von Sao Paolo in Brasilien wird beschuldigt, ihren 17-jährigen Sohn, Itaberli Lozano, erstochen zu haben, weil er schwul war. Sie hat ein Geständnis abgelegt. Tatiana Lozano Pereira ist 32 Jahre alt und die Managerin eines Supermarktes. Sie behauptet, ihr Sohn hätte Drogen konsumiert und Männer mit nach Hause gebracht. Andere Verwandte sagen, Pereira würde lügen und ihr Sohn sei „ein freundlicher, hart arbeitender Mensch“ gewesen, berichtet das Internetportal G1. Seine Leiche wurde eine Woche nach dem Mord in einem Zuckerrohrfeld gefunden. Nach dem Versuch ihn zu verbrennen, wurde der Tote vergraben.

Die Mutter hatte ihrer Familie laut Medienberichten erzählt, ihr Sohn sei von zu Hause weggelaufen

Die Mutter hatte ihrer Familie laut Medienberichten erzählt, ihr Sohn sei von zu Hause weggelaufen und würde jetzt bei Verwandten leben. Neun Tage später meldete sie ihn jedoch als vermisst. Seine Leiche war zwei Tage zuvor gefunden worden und konnte nur anhand eines Armbands identifiziert, das Lozano in mehreren Fotos auf seinen Social Media Profilen trug. Zu Beginn der Ermittlungen, wiederholte die Mutter, sie hätte sich am 27. Dezember so mit ihrem Sohn gestritten, dass er weggelaufen wäre, um bei seinem Onkel und seiner Großmutter zu leben. Er sei am 29. Dezember zurückgekommen und hätte ihren Mann und ihren dreijährigen Sohn bedroht. Daraufhin hätte sie ihn in Notwehr erstochen.

Am Freitag der vergangenen Woche wurden zwei Teenager im Zusammenhang mit Lozanos Mord festgenommen

Laut verschiedenen Medienberichten änderte sie ihre Geschichte erst, als bekannt wurde, dass Lozano sich in den Wochen zuvor wegen des Verhaltens seiner Mutter mit der Polizei in Verbindung gesetzt hatte. Außerdem hatte er am 26. Dezember auf seinem Facebook-Profil behauptet, seine Mutter haben andere Jungen angeheuert, um ihn zu schlagen. Dies scheint der Wahrheit zu entsprechen: Am Freitag der vergangenen Woche wurden zwei Teenager im Zusammenhang mit Lozanos Mord festgenommen.

Die Mutter gab zu, die Jungen angeheuert zu haben, um ihrem Sohn eine „Lektion zu erteilen“

Sie gestanden, dass seine Mutter sie bezahlt hatte, um Lozano zu verprügeln, aber, dass es seine Mutter selbst gewesen sei, die ihn erstochen habe. Die Mutter gab zu, die Jungen angeheuert zu haben, um ihrem Sohn eine „Lektion zu erteilen“. Als sie sah, dass ihr Sohn ohnehin sterben würde, hätte sie ihn erstochen, weil sie es für besser hielt, sein Leben zu beenden. Danach hätten sie und ihr Mann die Leiche in eine Decke gewickelt, verbrannt und danach in dem Feld begraben. Sowohl die Mutter wie ihr Ehemann wurden festgenommen und wegen Mordes angeklagt, so die Webseite SigaMais.

Foto: Facebook


22 Kommentare

  1. Hey Andi

    Wenns so ist – tiefstes Mittelalter. Normaler Weise müßte man doch heute aufgeklärter sein und oft sind Frauen tolleranter als Männer. In Jamaica werden Schwule ja auch noch hart bestraft bzw verprügelt u.a.Brasilien kennt nur Korruption und ist katholisch, wer von der Regierung versucht da schon aufzuklären.

  2. Andreas Michael

    Krank. Niemand weis wieso gerade er oder sie so ein Kind hat. Sprecht darüber. Die Lösung liegt nahe und ist einfach, wenn ihr sie wissen wollt. Ich wollte sie wissen und bin ein glücklicher Kerl.


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