Ellen lädt homophobe Sängerin aus

Morgen sollte die beliebte US-Gospelsängerin Kim Burrell in der Show von Ellen de Generes ein Duett mit Pharrell Williams singen

Morgen sollte die beliebte US-Gospelsängerin Kim Burrell in der Show von Ellen deGeneres (die lesbische Moderatorin erhielt im vergangenen Jahr die höchste US-Auszeichnung – MÄNNER-Archiv) auftreten und ein Duett mit Pharrell Williams singen – einen Song aus dem „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“-Soundtrack (der Film läuft am 2. Februar in Deutschland an). Aber die Moderatorin hat jetzt via Twitter klargestellt: Sie kommt nicht in meine Show.

Die Sängerin, zu deren Fans Beyoncé zählt und die auf der Beerdigung von Whitney Houston sang, hatte bei einer Predigt in ihrer Heimat Houston, Texas, Homosexualität als „pervers“ bezeichnet und gesagt, dieser „Irrglaube“ habe viele Männer und Frauen befallen. Wörtlich sagte sie unter anderem: „Ihr Männer, wenn Ihr Euren Mund öffnet und den Penis eines anderen Mannes aufnehmt – Ihr seid pervers.“

Viele US-Stars hatten sich bereits von Burrell distanziert und gefordert, den Auftritt in der Show der prominenten Lesbe abzusagen. Bereits am Samstag hatte Pharrell Williams auf Twitter geschrieben: „Ich lehne Hassreden in jeder Form ab. Es gibt in der Welt keinen Platz für Vorurteile jedweder Art. Meine größte Hoffnung ist Inklusion und Liebe für die ganze Menschheit in 2017 und darüber hinaus.“

Kim Burrell

Foto: Screenshot/Twitter

Weiter ließ Williams seine Fans wissen: „Mein Rat: Wenn Deine Religion Dich dazu bringt, Worte des Hasses oder der Verurteilung auszuspucken oder auf andere herabzublicken, wegen der Menschen, die sie lieben, dann solltest Du sie wechseln. Und zwar schnell. Wenn Religion Dich nicht zu einem liebenden oder besseren Menschen macht, weg damit.“

Auch die Mutter des offen schwulen Sängers Frank Ocean (er ist 2016 in die Liga der US-Superstars aufgerückt – MÄNNER-Archiv) hatte sich zu den homophoben Ausfällen der Gospelsängerin geäußert, die als Gast auf dem Song „Godspeed“ des aktuellen Albums ihres Sohnes „Blonde“ zu hören ist. Via Twitter fragte sie Ocean, ob es möglich sei, Burrells Stimme von seinem Album zu entfernen.

Burrell hatte sich nach Bekanntwerden des Videos bei Facebook geäußert und gesagt, ein „Feind“ versuche, ihre Predigt in einem negativen Licht darzustellen. „An alle, die mit dem Geist der Homosexualität zu tun haben: „Ich liebe Euch, weil Gott Euch liebt. Aber Gott hasst die Sünde.“

Titelbild: Screenshot/YouTube


38 Kommentare

  1. Culann Brock

    Über die olle muss man kein Wort verlieren. Sie ist minderbemittelt und stark limitiert in ihren Hirn Windungen. Aber cool find ich die Aktion von Ellen Generes. Meinen Respekt dafür.

  2. Patrick Voß

    Na dann kann man ja nur hoffen bei dieser Dame, das ihr Friseur nicht Schwul ist, aber bei ihrer Friseur ist das zu bezweifeln. immer wieder interessant, das Personen die selber jeden Tag mit Anfeindungen und Rassismus zu kämpfen haben, selber welche sind.

  3. Alexander Gallius

    Matthias Wissner danke… Aber echt wie krank sind einige in ihrer bekloppten Ideologie das man schon „rassist“ ist wenn man rassistische Tatsachen der Geschichte benennt… ?! Naja vermutlich „grüne“ Wähler… 😈

  4. Pierre Kleinfeld

    Alexander Gallius deine Aussage ist rassistisch! Die Dame war keine Leibeigene… und worauf du hinaus willst, kann ich mir schon denken! Dafür kenne ich mich gerade mit der amerikanischen Geschichte sehr gut aus. Und diese leugne ich nicht! Warum auch, ist ja auch so passiert.

    Aber ihre Aussage mit „find es ja fastzinierend, das solche aussagen teils von leuten kommen, die vor nem Jahrhundert selbst noch leibeigene auffem Baumwollfeld wahren…“ zu kommentieren, ist eindeutig rassistisch und kein Deut besser als diese Hasspredigerin.

    Diese Aussage ist und bleibt diskriminieren und rassistisch! Widerlich… mit braucht niemand nachhole in Geschichte geben! Mein Wissensstand reicht da für mehrere.

  5. Pierre Kleinfeld

    Carsten Mundt was will mit der Schreiber damit sagen? Habe ich das Leiden der schwarzen Bevölkerung in den USA bestritten, was teilweise heute noch so ist?!?
    Nein, die Getätigte Aussage ist rassistisch, weil Alexander Gallius auf die Hautfarbe der Frau/Ethik anspielt und nicht auf ihre dumme und widerliche Aussage!

  6. Alexander Gallius

    Pierre Kleinfeld es ist geistiger Dünnschiss was sie schreiben und unterstellen! Nur weil sie meinen Sarkasmus in der Sache nicht begreifen… (wollen/können). Mir auch Latte… Kranken Ideologien kann man eh Nit belehren ….

  7. Alexander Gallius

    Und natürlich sollte man diese „dame“ bei seiner Aussage an ihre eigene ethnische Herkunft und Geschichte erinnern! Was daran rassistisch sein soll bleibt wohl nur ihrem umnachteten verstand vorbehalten…

  8. Fabi Kyber

    Ja das Argument höre ich nicht zum ersten Mal von einem Religiösen. Sie lieben dich ja, aber dass Gott die Homosexualität als Sünde betrachtet, dagegen können sie als arme Gläubige doch nichts machen. -_-

  9. Andreas Heine

    Man muss sich wirklich mal damit beschäftigen. Ich bin Christ und für mich ist Jesus wichtig und dieser hat sich nicht über Schwule ausgelassen. Ihre Äußerungen schon allein stiften, wenn auch ungewollt, zu Hass an und haben nichts mit Liebe zu tun. Sie sollte sich mal die Bibel vornehmen. Übliche Südstaatenmentalität und Südstaatenkirche.


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