(c) Gene Glover

FDP will „Guido Westerwelle-Straße“

Die Bonner FDP hat den Antrag gestellt, in der Stadt eine Straße nach dem ehemaligen Außenminister zu benennen

Die Bonner FDP hat einen Antrag an den Bonner-Stadtrat gestellt,laut dem die Namen von vier prominenten, im letzten Jahr versorbenen FDP-Größen, in die Straßenbenennungsliste von Bonn aufgenommen werden sollen. Unter ihnen ist auch der ehemalige, offen schwule Außenminister Guido Westerwelle, der in Bonn aufgewachsen ist. Weitere Kandidaten sind Alt-Bundespräsident Walter Scheel, Westerwelles Vorgänger im Amt, Hans-Dietrich Genscher, sowie Hildegard Hamm-Brücher. Das meldet der Bonner Stadtanzeiger.

Da alle diese Persönlichkeiten, laut den Antragstellern, eine große Bedeutung für die Geschichte von Deutschland haben, soll die Stadtverwaltung auf Bitte der FDP-Fraktion prüfen, welchen prominenten Straßen und Plätze der ehemaligen deutschen Hauptstadt dafür infrage kommen.

Westerwelle wurde in Bad Honnef geboren, studierte in Bonn und arbeitete dort auch als Anwalt

Westerwelle wurde in Bad Honnef geboren, studierte in Bonn und arbeitete dort auch als Anwalt. Seine politische Laufbahn als Kreisvorsitzender FDP in Bonn. Er war im März letzten Jahres mit nur 54 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben, kurz nachdem er eine viel beachtetes Buch über seine Erkrankung und sein Leben veröffentlicht hatte. (MÄNNER-Archiv) „Insbesondere gilt meine Anteilnahme natürlich seinem Mann, Michael Mronz“, sagte Kanzlerin Angela Merkel, eine enge Freundin, zu seinem Tod. Grünen-Chef Cem Özdemir erklärte: „Wir trauern mit seinem Mann und seiner Familie!“

Auch der Vertreter der katholischen Bischöfe in Berlin, Prälat Karl Jüsten, ließ anlässlich des Todes von Guido Westerwelle wissen: „Meine Gedanken sind bei seinem Lebenspartner Michael Mronz und seiner ganzen Familie.“ Auf der Webseite der Westerwelle Foundation erschien ein gemeinsames Foto mit seinem Partner – mit den Worten: „Wir haben gekämpft. Wir hatten das Ziel vor Augen. Wir sind dankbar für eine unglaublich tolle gemeinsame Zeit. Die Liebe bleibt. Guido Westerwelle und Michael Mronz, Köln, den 18. März 2016″.

Foto: Gene Glover


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