Obama Signs Small Business Jobs Act

Obama ist stolz unser Präsident zu sein

... und was heute sonst noch wichtig ist

Nach acht produktiven Jahren für die LGBTI-Community in den USA und weltweit unter Obama wird der US-Präsident heute in einer Woche, am 10. Januar, seine Abschiedsrede an die Nation halten und am 20. Januar die Amtsgeschäfte an Donald Trump übergeben. Der durch seine Kabinettsaufstellung bewiesen hat, dass er keinerlei Interesse an seinen lesbischen und schwulen Mitbürgern hat. (MÄNNER-Archiv) Unter Obama war das ganz anders. Der scheidende US-Präsident stellte sich, gerade in seiner zweiten Amtszeit, deutlich an die Seite von LGBTI und erreichte die Abschaffung von Don’t Ask Don’t Tell in der US-Armee genauso, wie die Öffnung der Ehe und das Recht für trans* in der US-Armee zu dienen. Seine Gesundheitsreform erleichterte Hunderttausenden HIV-Positiven das Leben, weil sie Krankenkassen zwang, auch Menschen mit Vorerkrankungen aufzunehmen. Auf all das ist Obama offensichtlich sehr stolz. Und teilte dies auf Twitter (siehe unten) nun auch noch einmal offiziell mit. Er schrieb: „Von der Öffnung der Ehe bis zum Überwinden vieler Hindernisse: Wir haben Geschichte geschrieben, um einmal mehr zu beweisen, dass alle die gleichen Rechte haben.” und fügte an: „Es war die größte Ehre meines Lebens, Ihnen als ihr Präsident zu dienen. Ich freue mich darauf, auch als einfacher Bürger Seite an Seite mit ihnen zu kämpfen. Fröhliches neues Jahr.” Er wird uns fehlen.

Taiwan plant Verbot von Homoheilern

Das taiwanesische Gesundheits- und Sozialministerium hat Pläne veröffentlicht, Homoheiler-Therapien – sogenannten Konversionstherapien – zu verbieten. Nach Berichten mehrerer nationaler Zeitungen sollen damit Versuche strafbar gemacht werden, die sexuelle Orientierung oder die geschlechtliche Identität eines Menschen zu verbieten. Veröffentlicht wurde der Entwurf bereits am 30. Dezember – 30 Tage hat die Bevölkerung nun die Möglichkeit, sich zu den Plänen zu äußern. Danach werde die Regierung eine Neuregelung verabschieden, die mögliche Eingaben berücksichtige. Bereits im März könne das neue Gesetz in Kraft treten. In Deutschland forderten zuletzt die niedersächsischen Jusos Therapien zu verbieten, die Minderjährige angeblich von Homosexualität „heilen“ könnten. Auf ihrer Landeskonferenz im Herbst beschloss der SPD-Nachwuchs einstimmig einen Antrag, der das Verbot fordert. „Derartiger homophober Hokuspokus hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren“, erklärt der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Arne Zillmer, der den Antrag einbrachte. (MÄNNER-Archiv)

 

Akzeptiert mich, wie ich bin

Talles de Oliveira Faira ist Absolvent der brasilianischen Hochschule für Luftfahrttechnologie der Air Force, ein angesehenes Institut. „Seit ich 12 war, hörte ich immer wieder tolle Sache über das Institut“, schrieb der 24-Jährige jetzt bei Facebook. „Ich hörte, es sei die beste Uni im Land und dass sie einem zahlreiche Türen in der Zukunft öffnen könnte. Es war mein Traum. Nie hätte ich gedacht, dass es der schlimmste Irrtum meines Lebens sein würde.“ Der schwule Absolvent berichtet, dass er immer wieder beleidigt und diskriminiert worden sei – von Studenten, aber auch vom Lehrpersonal. „Sie haben mich beleidigt, mich ausgelacht und versucht, mich unsichtbar zu machen.“ Ein Dozent habe zu ihm gesagt: „Es gibt keine peinlichen Elektronen, keine Elektronen mit psychischen Problemen, keine schwulen Elektronen.“ Ein Angehöriger der Air Force soll zu ihm gesagt haben: „Wenn ich Du wäre, würde ich mich umbringen.“ (Das Video von Talles toller Reaktion auf Bullying könnt ihr hier sehen)

Foto: Imago


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