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Omar Mateens Ehefrau festgenommen

Noor Salman wurde vor ihrer Wohnung in San Francisco vom FBI verhaftet

Die New York Times meldet, dass die Ehefrau von Omar Mateen, des Attentäters von Orlando (MÄNNER-Archiv) am Montag vom FBI festgenommen worden ist. Noor Salman sei vor ihrer Wohnung von Mitarbeitern des Federal Bureau of Investigation in Gewahrsam genommen worden. Ihr wird vorgeworfen, die Justiz bei den Ermittlungen rund um das Attentat auf den Pulse-Nachtclub behindert zu haben, verlautete aus sicherer Quelle.

Die Staatsanwälte in dem Fall, hatten schon länger erwogen, Anklage gegen Salman zu erheben

Die Staatsanwälte in dem Fall, hatten, so die New York Times, schon länger erwogen, Anklage gegen Salman zu erheben. Sie hatte in den Tagen nach dem Attentat ihnen gegenüber widersprüchliche Angaben gemacht. Die sie verhörenden Agenten kamen zu der Überzeugung, dass sie ihnen nicht die Wahrheit sagen würde.

Die Ermittler scheinen zu glauben, dass Noor Salman von den Plänen ihres Mannes gewusst haben könnte

Omar Mateen war vom FBI am 12. Juni 2016 erschossen worden, nachdem er selbst im Pulse in Orlando, 49 Menschen getötet (MÄNNER-Archiv) und viele andere teils schwer verletzt hatte. Die Ermittler scheinen zu glauben, dass Noor Salman von den Plänen ihres Mannes für die schreckliche Tat gewusst haben könnte. Es wird erwartet, dass sie am Dienstag in San Francisco vor Gericht erscheint, wo offiziell Anklage gegen sie erhoben wird.

Sitora Yusufiy, die erste Frau von Omar Mateen, hatte gesagt, ihr Exmann sei schwul gewesen

Sitora Yusufiy, die erste Frau von Omar Mateen, hatte nach dem Attentat gesagt, ihr Exmann sei schwul gewesen und habe mit dem Angriff auf den schwulen Club die Anerkennung seines Vaters gewinnen wollen. Diesen beschrieb Yusufiy gegenüber Medien als stark homophob. Mateens Vaters soll seinen Sohn als schwul beschimpft und sich über ihn lustig gemacht haben, wenn er sich in seinen Augen nicht männlich genug verhalten hätte – beim Tanzen beispielsweise. Die Tatsache, dass Omar sich gegenüber der Polizei auf das Terrornetzwerk ISIS berufen habe, sei nur Fake gewesen. Das FBI hatte keinerlei Belege für Mateens Homosexualität finden können.

Titelbild: MySpace


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