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Wo ist LGBT-Seite des Weißen Hauses?

Obamas Errungenschaften sind nicht gelöscht

Die Aufregung war gewaltig: Kurz nach der Amtseinführung von Donald Trump waren die Seiten des Weißen Hauses, die LGBTI-Themen, Umweltschutz oder Immigration behandeln, vermeintlich gelöscht. Auch wer die Seite nach dem Stichwort LGBT durchsucht, wird keine Treffer erhalten: „Sorry, no results found for ‘lgbt’.“

Dabei hatte doch sogar die Gruppe der schwulen Republikaner, die Log Cabin Republicans, Donald Trump im Wahlkampf den „wahrscheinlich LGBT-freundlichsten Präsidentschaftskandidaten in der Geschichte der Republikanischen Partei“ genannt. Und auch er selbst hat immer betont, nicht homophob zu sein (MÄNNER-Archiv).

Obamas LGBT-Seite ist nicht gelöscht

Es ist aktuell noch unklar, ob es unter Donald Trump eine neue LGBT-Seite des Weißen Hauses geben wird. Auf der Homepage stehen zunächst die Themen innere Sicherheit (mehr Polizei) und Immigration (Mauer an der Grenze zu Mexiko) im Vordergrund.

Viele US-Amerikaner sehen dies als Beginn einer Zeit, in der sich Minderheitenrechte nicht weiterentwickeln, sondern vielleicht sogar wieder begrenzt werden. „Ich fange an, ein schlechtes Gefühl zu bekommen“, twitterte etwa Gary Janetti, der offen schwule Produzent von „Will and Grace“.

Dabei ist es zunächst einmal normal, dass mit dem Regierungswechsel auch die Social-Media-Kanäle und Webauftritte aktualisiert beziehungsweise auf den neuen Präsidenten übertragen werden. Deshalb ist Obamas LGBT-Seite auch nicht gelöscht. Sie ist umgezogen auf ObamaWhiteHouse.gov.

Erste Amtshandlung: „Obamacare“ kippen

Jetzt bleibt abzuwarten, ob und wie Donald Trump dieses Thema behandeln wird. Sein Vize-Präsident Mike Pence hat bereits angekündigt, dass Trump alle Dekrete, die nicht republikanischen Vorstellungen entsprechen, rückgängig machen wird (MÄNNER-Archiv). Dazu gehören auch Maßnahmen, mit denen LGBTI in Betrieben, die Aufträge der Bundesregierung erhalten, besser vor Diskriminierung am Arbeitsplatz geschützt werden.

Begonnen hat Trump, der 45. Präsident der USA, damit, erste Schritte gegen die Krankenversicherung „Obamacare“ einzuleiten. Eine entsprechende Anordnung hat er am Freitagnachmittag (Ortszeit) unterschreiben.

Titelfoto: Screenshot


2 Kommentare

  1. Thomas Kreith

    there will be no LGBT site anymore. The first group of citizens are fucked an angry and that is us. Health care will be next. But that process is a long one. Trump signed the papers already to demolish Obama care.


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