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Die CDU wirbt mit schwulen Jungs

"Unsere Liebe ist nicht Zweite Klasse!" Ob der Bundesvorstand das weiß?

Die Wahlkampfstrategie der Jungen Union in Schleswig-Holstein in Bezug auf LGBTI zur Landtagswahl am 7. Mai ist bemerkenswert, besonders wenn man sie mit der homounfreundlichen Partei ihrer Parteispitze vergleicht, die vom im Wesentlichen Bauchgefühl der Kanzlerin und Volker Kauders Ausfällen bestimmt wird. Denn die jüngeren Parteimitglieder im Norden haben beschlossen, mit sexy Jungs für Gleichstellung im Eherecht zu werben.

In der Bundespolitik der CDU findet sich davon allerdings nichts. Im Gegenteil.

Auf einem Motiv, das die Junge Union Schleswig-Holstein am Dienstag auf Instagram und Facebook postete, heißt es „Unsere Liebe ist nicht Zweite Klasse!”. Erklärt wird das von den Mitgliedern der Jugendorganisation mit folgendem Zusatz: „Zusammen mit der @cdu.sh setzen wir uns für die Gleichstellung der Homoehe mit der zivilen Ehe ein. Das wollen wir auch im Bund #anpacken.” Schon Anfang des Jahres hat sich Daniel Günther, der Spitzenkandidat im Bundesland, für die Öffnung der Ehe ausgesprochen. In der Bundespolitik der CDU findet sich davon allerdings nichts. Im Gegenteil, erst vor wenigen Tagen ließ Angela Merkel die SPD und ihren antrag auf Gleichstellung im Eherecht beim letzten Koalitionsgipfel auflaufen.


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