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Brutales Hassverbrechen in München

Die Polizei und Freunde des Opfers suchen nun nach Zeugen für die Tat

Die Aufforderung am Samstag Vormittag durch Facebbok-User Daniel Groth aus München war deutlich: „In der vergangenen Nacht 12/13.Mai gegen 1 Uhr ist ein Freund an der Ecke Müllerstr. / Theklarstr. gleich beim „Prosecco” von einer Gruppe junger Männer (3) brutal zusammengeschlagen worden und erlitt schwerste Verletzungen am Kopf und im Gesicht!

Die Gruppe fiel vorher schon vor dem „SUB” durch homophobe Beleidigungen auf und belästigte dort diverse andere Gäste! Offensichtlich waren sie darauf aus homophobe Randale zu begehen! Da es sich hierbei um schwerste Körperverletzung handelt suchen wir Gäste/Passanten, die sich zur Tatzeit in der Nähe aufhielten und eventuell Aussagen tätigen oder vielleicht sogar Handyvideos/-Bilder zur Verfügung stellen können, die zur Ergreifung der Täter führen!” Sein Facebook-Post ist inzwischen über 4000 Mal geteilt worden.

„Es macht mich wahnsinnig traurig und gleichzeitig auch wütend, dass man heutzutage als Homosexueller diskriminiert wird”

Nochmal unaufgeregt: Drei Männer haben in München in der Nacht zu Samstag ein schweres, homophobes Hassverbrechen begangen. Die Polizei bittet nun um Mithilfe und ist auf der Suche nach Zeugen. Das Opfer, Gregory G., das eigentlich nur seinen Geburtstag feiern wollte, lässt per Facebook wissen: „Mir geht es den Umständen entsprechend gut, macht euch alle keine Sorgen, so schnell kann mich keiner runterreißen. Jedoch macht es mich wahnsinnig traurig und gleichzeitig auch wütend, dass man heutzutage als Homosexueller diskriminiert wird.”

Wer hat gesehen was passiert ist oder die Tat vielleicht sogar gefilmt oder fotografiert?, Hinweise, die helfen die Täter zu fassen, nimmt die Polizeiinspektion München 11 unter Tel. (089) 290 80-0 oder  jede andere Dienststelle entgegen.

Foto: Facebook/Daniel Groth


7 Kommentare

  1. Andreas Michael

    Gute Besserung weiterhin. Feige Schweine – mehrere gegen einen. Da hat man ja Angst dort entlang zu gehen, weil man eventuell als Homosexueller verdächtigt wird. Ich hoffe die werden sehr schnell gefunden.

  2. Anna Sturm

    Das habe ich gestern Abend schon auf der Enough is Enough Seite gelesen. Echt traurig… habe den Artikel bereits geteilt.

    Traurig, dass Männer auf der ganzen Welt dafür kämpfen müssen, anerkannt zu werden. Derweil machen sie nichts anderes als der Rest der Welt. Sie zeigen ihrem Partner ihre tiefe Zuneigung. Aber wofür werden sie dann bestraft? Nur weil sie einen Menschen lieben, den die homophobe Gesellschaft nicht anerkennen will? Echt traurig, dass scheinbar auf dem ganzen Planeten die Dummheit die Oberhand über den Menschenverstand erlangt hat… 🙁

    Gute Besserung an das Opfer.

  3. Dieter Weskamp

    In Berlin machen das sogar Polizisten die dann von der Justiz geschützt werden . Das ist noch schlimmer, weil wenn hier der Täter gefunden bestraft wird. Sind es gewaltbereit Polizisten geschieht das nicht.


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