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Polen: Jakub und David für Eheöffnung

Die Youtube-Stars rocken zu George Michaels "Freedom", für die Ehe für alle in Polen

Unsere beiden Lieblings-Youtube-Stars Jakub und David wollen heiraten. (MÄNNER-Archiv) Da das in Polen Schwulen jedoch verwehrt ist, haben sie sich für die portugiesische Insel Madeira entschieden. „Wenn wir nicht in unserer Heimat heiraten können, wollten wir uns einen Ort aussuchen, der uns am Herzen liegt“, erklärt David. Zwar gebe es Länder, wo es einfacher ist, eine Heiratserlaubnis zu bekommen. „Doch wir haben uns für Madeira entschieden, weil wir uns vor ein paar Jahren in die Insel verliebt haben und seitdem jedes Jahr dorthin fahren.“

„Wenn man in Polen lebt, muss man für sich selbst und die seinen sorgen, denn die Regierung und die Gesellschaft sind oft gegen einen“

Außerdem wollen sie nun andere an ihrer Freude teilhaben lassen und dafür sorgen, dass andere polnische Paare dort heiraten können, wo sie selbst es noch nicht dürfen: In Polen. Dafür benutzen sie das, wofür eine weltweite Fangemeinde sie lieben gelernt hat: Sie schnappen sich einen Popsong, in diesem Fall George Michaels „Freedom“, und singen ihn mit Mitgliedern der polnischen Community. Nebenbei und mit leichter Hand machen sie per T-Shirt Staements gegen Drogenmißbrauch und ermutigen junge Schwule am Leben zu bleiben.

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Jakub sagte gegenüber Medien: „Wir wollten einfach LGBT-Paare zeigen, uns selbst, aber auch andere, um zu beweisen, dass es uns und unsere Liebe wirklich gibt und sich niemand vor uns fürchten muss.“ Er und sein zukünftiger Ehemann wollen die polnische Regierung so bewegen, wenigstens über Verpartnerungen für gleichgeschlechtliche Paare in Polen nachzudenken. „Wenn man in Polen lebt, muss man für sich selbst und die seinen sorgen, denn die Regierung und die Gesellschaft sind oft gegen einen. Jakub und David haben das schon oft getan, nachdem sie mit einem Roxette-Cover berühmt geworden waren (MÄNNER-Archiv). Und vielleicht können sie es ja irgendwann auch einfach so machen, aus Spaß an der Freude. Bis dahin rocken sie weiter und fröhlich für LGBTI.

Fotos: Youtube/Screenshot


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