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Kein Family Boarding für Dads mit Kids

Zwei Vätern und ihren Kindern wird das "Family Boarding" verweigert!

Grant Morse, schwuler Vater aus dem US-Bundesstaat New York (Foto rechts), erwägt eine Klage gegen die Fluggesellschaft Southwest Airlines, nachdem ihm, seinem Gatten Sam und ihren drei Kindern am Wochenende der Zugang zum Family Boarding verwehrt wurde. „Für mich gibt es keinen Zweifel, dass der Vorgang ein Fall von Diskriminierung war“, wird Morse in der Huffington Post zitiert. Das Paar wollte mit den Kindern und deren Großmutter nach Fort Lauderdale fliegen und dabei die Privilegien für Familien nutzen, die laut den Southwest-Statuten besagen, dass „ein Erwachsener mit einem Kind von sechs Jahren oder jünger nach Passagieren der A-Boarding-Gruppe, aber vor Passagieren der B-Gruppe“ das Flugzeug betreten darf. Letzteres wurde Morse und seinem Mann verwehrt. Begründung: „Jetzt sind nur Familien zugelassen.“ Dass sie betonten, eine Familie zu sein, wurde von der Gate-Assistentin ignoriert.

„Mein Mann sagte: ‚Wir sind eine Familie. Ich, mein Ehemann und unsere drei Kinder!'“
„Ich habe das Gefühl, dass wir in eine Schublade gesteckt wurden, sobald wir zum Boarding kamen“, so Morse zur WGRZ. „Die Gate-Assistentin ging sofort auf meinen Mann zu, um ihn darauf hinzuweisen, dass derzeit nur Familien zugelassen seien. Mein Mann sagte: ‚Aber wir sind eine Familie. Ich, mein Ehemann und unsere drei Kinder.‘ Daraufhin wurde die Frau sehr sarkastisch und betonte erneut, dass derzeit nur Familien Zutritt hätten.“ Am Ende saß einer der Väter mit zwei Kindern in einer Reihe, der zweite mit dem dritten Kind in einer anderen und die Oma alleine.

Southwest bestreitet Diskriminierung
Laut Huffington Post bestreitet Southwest eine diskriminierende Tendenz des Vorfalls. In einer Stellungnahme konstatiert das Unternehmen: „Die Unterhaltung im Boarding-Bereich hatte nichts mit Diskriminierung zu tun. Wir haben beide Eltern mit ihren Kindern im Flugzeug begrüßt.“ Vielmehr habe es sich um einen Disput, um eine weitere Person gehandelt, die den Family-Boarding-Kriterien nicht entsprochen habe. Das Personal habe aber das Mögliche getan, um gemeinsame Sitze zu organisieren.

Stellte die Southwest-Angestellte die Identität der Väter und ihrer Kids als Familie infrage?
Morse betont derweil, dass er mit seiner Familie regelmäßig Southwest fliege und solche Schwierigkeiten noch nie erlebt habe. Er bemängelt auch nicht den Ablauf des geschilderten Vorfalls, sondern die Reaktion der Angestellten am Gate. Sie habe durch ihr abschätziges Verhalten die Identität des Paares und seiner Kinder als Familie infrage gestellt. Der Vorfall fügt sich ein in eine Reihe von Klagen über diskriminierende Behandlung durch Fluggesellschaften, die nach dem gewaltsamen Rausschmiss eines United-Passagiers im April die Runde machten (siehe MÄNNER-Archiv)

Titelbild: Screenshot / Huffington Post / Grant Morse


14 Kommentare

  1. Yves Lasdinat

    Also ich weiss ja nicht wie die buchten wir 2 Väter und unsere Pflegekinder buchen vorab immer den bevorzugten Einstieg und wenige dagegen vor Flug unsere Sitzplätze so das wir noch nie ärger hatten mit diversen Fluggesellschaften die uns nach mallorca brachten u d zurück von daher alles top hier


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